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Tabellenführer ist zu stark für die HSG

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Von: Rainer Gudra

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Thorsten Zartner (am Ball) vertrat Jörg Kriens in Ibbenbüren als spielender Aushilfstrainer.
Thorsten Zartner (am Ball) vertrat Jörg Kriens in Ibbenbüren als spielender Aushilfstrainer. © Siemund

Die Handball-Männer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt warten in der Münsterlandliga weiter auf den ersten Sieg. Beim unbesiegten Tabellenführer SGH Ibbenbüren II verlor das Team von Jörg Kriens, der aus privaten Gründen verhindert war, mit 22:35 (12:16).

Drensteinfurt – Dabei war die Rollenverteilung in der ersten Halbzeit nicht so klar geregelt wie sie das Tabellenbild eigentlich vorgegeben hatte. „Die erste Halbzeit von uns war sehr gut, da hatten wir Zugriff auf Abwehr und Angriff“, berichtete HSG-Pressesprecher Oliver Sevenich über die Leistung der Mannschaft, in der Thorsten Zartner quasi als Spielertrainer für Kriens eingesprungen war. Die Ibbenbürener schafften es nicht, sich frühzeitig abzusetzen, und die Gäste lagen nach 20 Minuten nur mit zwei Toren zurück (9:11).

Dennoch waren keine Wunder zu erwarten nach dem ersten Punktgewinn am Sonntag zuvor gegen die weiter unbesiegte HSG Preußen/Borussia Münster (29:29) und der Aussprache am Dienstag, ob und wie es überhaupt weitergehen soll mit dem Team in der Münsterlandliga. Nach dem Seitenwechsel sorgte der Favorit mit der Umstellung auf eine aggressivere Deckung für klare Verhältnisse. Sevenich: „Da hatten wir schon große Probleme im Angriff und nach Ballverlusten die Gegentore schon mit der ersten Welle kassiert.“

In zwei Phasen setzte sich Ibbenbüren deutlich ab – zunächst von 16:13 auf 20:14, dann bei zwei Zeitstrafen gegen Ascheberg/Drensteinfurt mit sechs Toren in Folge von 23:17 auf 29:17. „Wir sind es zudem dann auch nicht gewohnt, mit Harz zu spielen, der Ball wurde immer klebriger“, sagte Sevenich. „Ansätze waren da“, bilanzierte er.

Beste Schützen bei den Gästen waren Max Frye mit sechs und Alexander Kramm mit acht Treffern. Die 13-Tore-Niederlage soll in dieser Woche keine Rolle mehr spielen, denn: „Wir freuen uns jetzt auf das Derby gegen den ASV Senden II.“ Der gastiert am kommenden Sonntag, 6. November, ab 18 Uhr in der Halle an der Nordkirchener Straße in Ascheberg. Die Chance auf den ersten Saisonsieg wird ungleich höher sein als in Ibbenbüren, denn der ASV liegt mit nur einem Pluspunkt mehr direkt vor der HSG auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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