Kuschel, Kraus und Raabe-Staljan machen das SVR-Team zu dritt fit

Die drei Trainer und die Neuen beim A-Kreisligisten SV Rinkerode: (von links) Janis Kraus, Jörg Raabe-Staljan, Pascal Heithorn, Jan Hoenhorst, Maurice Heithorn, Thilo Schweins, Marcel Zillmann, Marius Weimann, Felix Schmidt und Sven Kuschel.	Foto: Kleineidam
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Die drei Trainer und die Neuen beim A-Kreisligisten SV Rinkerode: (von links) Janis Kraus, Jörg Raabe-Staljan, Pascal Heithorn, Jan Hoenhorst, Maurice Heithorn, Thilo Schweins, Marcel Zillmann, Marius Weimann, Felix Schmidt und Sven Kuschel.

Das Dreigestirn, bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau, sind die obersten Repräsentanten des Kölner Karnevals. Beim SV Rinkerode bilden Sven Kuschel, Janis Kraus und Jörg Raabe-Staljan ein Dreigestirn. Zu dritt machen sie aktuell die erste Mannschaft fit. 

Rinkerode – Die Fußballer treten auch in dieser Saison in der Kreisliga A2 Münster an. Kuschel und Raabe-Staljan gehen in ihre zweite Saison als Trainer, Kraus ist im Frühjahr eingestiegen. Corona-bedingt starten das gleichberechtigte Trio und die Spieler allerdings erst jetzt wieder richtig durch. Eigentlich legt der SVR nach dem Schützenfest-Wochenende mit der Vorbereitung los, diesmal war das schon eine Woche eher der Fall. Das intensive Training umfasst drei Einheiten pro Woche, hinzu kommt in der Regel noch ein Testspiel. „Wir teilen uns das Training auf, besprechen uns Anfang der Woche, wer welchen Schwerpunkt übernimmt“, sagt Kuschel. Der eine kümmert sich zum Beispiel ums Aufwärmen, der andere um den Hauptteil, der dritte ums Athletiktraining.

Zur Teambildung sind Mannschaftsabende mit Catering geplant, außerdem probieren die Rinkeroder die Eventsportart Fußball-Golf bei Bartmann in Sendenhorst aus. Den ersten Kapitän werden die Trainer bestimmen, den zweiten und dritten Spielführer wählt das Team. Natürlich wird es auch wieder einen Mannschaftsrat geben.

Heithorn-Brüder und Weimann neu dabei

Was das Personal betrifft, hat sich letztlich doch einiges getan. Torjäger Jan Hoenhorst ist vom Landesligisten SV Herbern zurückgekehrt und hat mit seinem Viererpack beim 4:3-Erfolg im ersten Testspiel gegen Südkirchen gleich für Furore gesorgt. Auch Verteidiger Pascal Heithorn (zuvor GW Amelsbüren IV) spielte von Anfang an. Dessen Bruder Maurice Heithorn ist aus der A-Jugend des TuS Hiltrup zum SVR gewechselt. Der 19-Jährige ist Außenverteidiger. Neu im Kader ist auch Marius Weimann. Er stammt aus der Nachwuchsabteilung von Borussia Münster, spielte zuletzt ebenfalls in Amelsbüren und fühlt sich laut Kuschel im zentralen Mittelfeld am wohlsten.

Felix Schmidt ist zurück aus München, Denis Hauser ebenfalls quasi ein Zugang. Er war 2020 aus der Hiltruper U19 gekommen, hatte sich zu Beginn der vergangenen Saison aber verletzt. Marcel Zillmann (U19 JSG Albersloh/Rinkerode), der in Südkirchen wie Hauser eingewechselt wurde, und Thilo Schweins (U19) wollen sich ebenfalls für Einsätze in der ersten Mannschaft empfehlen.

Als Abgänge stehen schon länger Jens Henrotte und Alexander Leschniok, die beide nach nur einem Jahr und ganz wenigen Spielen für Rinkerode zum TuS Hiltrup II zurückgekehrt sind. Julian Schlütter absolviert ab August ein Auslandssemester. „Er steht uns, wenn überhaupt, nur am Ende der Hinserie zur Verfügung“, sagt Coach Kuschel.

Zwiespältige Haltung zur kleinen Staffel

Dass der SVR wieder in einer Staffel mit nur zwölf Mannschaften antritt, sieht Kuschel zwiespältig. Auf der einen Seite sei es gut, um auf alle Eventualitäten reagieren und die ausgefallenen Spiele bei einer erneuten Corona-Pause nachholen zu können. Andererseits sei die geringe Anzahl an Konkurrenten schlecht. „Du kannst dir keine großen Ausrutscher erlauben“, sagt Kuschel. Außerdem stehen bis Juni nur 22 Punktspiele an – falls die Saison ohne Unterbrechung ausgetragen werden kann. „Das ist schlecht für die Entwicklung einer jungen Mannschaft“, so Kuschel. Er hätte sich daher mehr Partien gewünscht.

Die Begegnungen in der Vorbereitung waren für das Trainerteam etwas schwierig zu planen, weil es nicht weiß, ob der SVR beim Schlering-SVD-Cup in Drensteinfurt (25. Juli bis 1. August) in die Endrunde einzieht. Drei Test- und zwei Turnierspiele stehen vorerst noch auf dem Programm. Am Sonntag (15 Uhr) sind die Rinkeroder zu Gast beim Bezirksligisten VfL Wolbeck. Eventuell kommt noch ein Test hinzu, wenn der SVR beim Schlering-Cup das Halbfinale am 31. Juli verpasst. Außerdem findet eine Woche vor dem Saisonstart in der Kreisliga A2 (29. August) die erste Runde im DFB-Pokal auf Kreisebene statt.

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