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Neuer Torjäger? Dieser Spieler erzielt einen Dreierpack

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Von: Matthias Kleineidam

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Der Matchwinner war Luis Bertels (in der Mitte). Der dreimalige Torschütze des SV Rinkerode lässt sich hier von (von links) Sinthusen Chelvanathan, Aron Jakab, Felix Schmidt und Jan Hoenhorst gratulieren. Foto: Kleineidam
Der Matchwinner war Luis Bertels (in der Mitte). Der dreimalige Torschütze des SV Rinkerode lässt sich hier von (von links) Sinthusen Chelvanathan, Aron Jakab, Felix Schmidt und Jan Hoenhorst gratulieren. © Matthias Kleineidam

Er avancierte zum Torjäger. Der rechte Mittelfeldspieler der Rinkeroder Fußballer traf im letzten Heimspiel des SVR gleich dreimal – und damit einmal mehr als in den ersten 20 Spielen der Saison zusammen.

Kreisliga A2 Münster: SV Rinkerode – TuS Ascheberg 5:2. Ordentlich von den Zuschauern verabschieden – das wollten die Rinkeroder. Und das gelang trotz der personellen Probleme auch. „Es war insgesamt ein gutes Spiel“, sagte Trainer Janis Kraus nach dem Duell mit dem Tabellensechsten. „Die Spannung war da, alle haben Gas gegeben.“

Der SVR hatte in der ersten Halbzeit ein deutliches Chancenplus. Jan Hoenhorst tauchte ebenso frei vor Aschebergs Keeper Tobias Kofoth auf (13.) wie Aron Jakab (18.), beide schossen vorbei. In der 20. Minute parierte Kofoth einen Freistoß von Dominik Grünhagel sehenswert. Beim 1:0 – Hoenhorst spielte auf Luis Bertels, der traf ins lange Eck (31.) – war der Schlussmann aber machtlos. Auch das 2:0 war von ihm nicht zu verhindern. Nach einer starken Flanke von der linken Seite von Felix Lütke Wöstmann beförderte Bertels den Ball per Direktabnahme ins Netz (34.). „Der war schon stark gemacht“, war auch Kraus beeindruckt.

Völlig unnötig war der Anschlusstreffer. „Männer, keine Faxen mehr machen“, sagte Linksverteidiger Lütke Wöstmann kurz vor der Pause. Dann schoss Torwart Marius Schwitte seinen Teamkollegen Sinthusen Chelvanathan an, TuS-Angreifer Dennis Heinrich bedankte sich und nutzte den Abpraller zum 2:1 (44.). „Das passiert“, nahm Kraus den Fauxpas gelassen. Zwei Chancen hatte der SVR noch. Chelvanathan scheiterte an Kofoth, Hoenhorsts abgefälschter Schuss ging drüber (45.+1). „Es hätte 4:0 statt 2:1 stehen müssen“, sagte Kraus. Er attestierte seinen Jungs dennoch eine „gute erste Halbzeit“.

Lütke Wöstmann ahnt es

Nach dem Seitenwechsel legten die Rinkeroder drei Tore nach. Zunächst avancierte Bertels endgültig zum Matchwinner (50.). „Da musste er mehr oder weniger nur noch den Fuß hinhalten“, sagte Kraus zum 3:1. Es war Bertels fünfter Saisontreffer. Der etatmäßige Torjäger Hoenhorst machte es in der zweiten Halbzeit besser als in der ersten und schnürte einen Doppelpack (68., 77.). Zwischendurch verkürzte Florian Zahlten für Ascheberg auf 4:2 (73.).

Mit dem Derby bei Davaria Davensberg endet die Saison für den SVR am kommenden Sonntag (22. Mai, 15 Uhr) bereits. Das Spiel ist noch bedeutungsloser geworden, als es eh schon war. Davensberg ist Tabellenletzter und seit Sonntag abgestiegen, Rinkerode wird Vierter bleiben.

SVR: Schwitte – Schmidt, Giesbert (80. Rips), Grünhagel, Lütke Wöstmann – Bertels, Jakobtorweihe, Chelvanathan, Jakab (80. Schwack) – Taher (59. Ipek), Hoenhorst

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