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Nach 1:3-Rückstand siegt SV Rinkerode 7:4 – Kapitän Kiel hat einen Riesenanteil

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Von: Matthias Kleineidam

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Glänzend aufgelegt: Alexander Kiel (rechts) vom SV Rinkerode ragte mit fünf Treffern heraus. Foto: Kleineidam
Glänzend aufgelegt: Alexander Kiel (rechts) vom SV Rinkerode ragte mit fünf Treffern heraus. © Kleineidam

Sechs Treffer vor der Pause, fünf danach: Die Zuschauer wurden beim vierten Vorbereitungsspiel der SVR-Fußballer mit Toren verwöhnt. Die Rinkeroder ließen sich von einem 1:3-Rückstand nicht beeindrucken und drehten die Partie gegen den souveränen Spitzenreiter der Kreisliga B3 aus Amelsbüren eindrucksvoll. 

Testspiel: SV Rinkerode – DJK GW Amelsbüren 7:4. Kapitän Alexander Kiel glänzte mit fünf Buden. „Er hatte im Spiel gegen Everswinkel wahnsinnig viel vergeben. Vielleicht ist endlich der Knoten geplatzt. Das wünschen wir uns natürlich für ihn“, sagte Trainer Sven Kuschel. „Bei denen fehlten ein paar Leute, bei uns viele“ – unter anderem Corona-bedingt. Den Rinkerodern standen gerade mal 13 Leute zur Verfügung. Julian Schlütter, der aus Südkorea zurück ist und kaum trainiert hat, musste direkt in die Startelf.

„Am Anfang war es nicht so gut, da waren wir ein bisschen unorganisiert und vielleicht überrascht von der Spielweise Amelsbürens“, sagte Kuschel, dessen Mannschaft am Vormittag ein Training absolviert und danach gemeinsam gegessen hatte. „Vielleicht war die Fitnesseinheit noch in den Knochen, oder das gute Mittagessen lag noch im Bauch.“

Das war ein kleiner Weckruf für uns.

Sven Kuschel

Das 0:1 (10.) glich Kiel schnell aus (15.), doch GWA zog auf 1:3 (25., 28.) davon. „Das war ein kleiner Weckruf für uns. Wir mussten uns reinkämpfen in die Partie“, so Kuschel. Jan Hoenhorst (37.) und Kiel (45.+1) erzielten bis zur Pause das 3:3.

Kiel (54., 64.) brachte den SVR erstmals in Führung, nach dem 5:4 (70.) setzten erneut der Kapitän (73.) und Sulaxan Somaskantharajan per direkt verwandeltem Freistoß in den Giebel (88.) die Schlusspunkte. Kuschel: „Hinten raus war es deutlich, wobei uns Trainer die vermeidbaren Gegentore natürlich nerven.“

SVR: Schwitte – Zillmann, Uhlenbrock, Giesbert, Schlütter, Vogel, Bertels, Hoenhorst, Wilmer, Somaskantharajan, Kiel (eingewechselt: Schmidt, Ipek)

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