Fußball

SVR freut sich auf „heißen Tanz“ im Pokal gegen den TuS Altenberge

Als verschworener Haufen wollen die Fußballer des SV Rinkerode auftreten.	Foto: Kleineidam
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Als verschworener Haufen wollen die Fußballer des SV Rinkerode auftreten.

Die Ergebnisse in der Vorbereitung sind Vergangenheit, nach einer gefühlten Ewigkeit wird es wieder richtig ernst für die Kreisliga-A-Fußballer des SV Rinkerode. Das erste Pflichtspiel seit Ende Oktober (0:1-Niederlage in der Liga beim SV Herbern II) steht an. 

Kreispokal Münster, 1. Runde: SV Rinkerode – TuS Altenberge (Dienstag, 19.30 Uhr). Und die Aufgabe hat es in sich: Im Pokal geht es gegen den Landesligisten aus Altenberge. Die Rollen sind klar verteilt, doch SVR-Trainer Sven Kuschel erwartet einen „heißen Tanz“ auf dem Kunstrasenplatz.

Die Grundlagen stimmen. Mit den Leistungen im Training und den Auftritten der Mannschaft in den Spielen ist das Trainertrio zufrieden. „Die Vorbereitung ist für uns eigentlich ganz gut gelaufen“, resümiert Kuschel. Acht Tests absolvierte der SVR. Vier Siegen und einem Unentschieden stehen drei Niederlagen gegenüber. „Wir sind sehr froh, dass wir kein einziges Spiel absetzen mussten und in Drensteinfurt beim Schlering-Cup weiterspielen konnten“, sagt Kuschel. Aber: „Wir hätten uns einen Sieg gegen Sendenhorst mehr gewünscht, denn da waren wir nicht chancenlos.“ Das einzige Spiel, „das uns ärgert, das ist das Unentschieden gegen Albersloh, weil es unnötig war“.

Viele Verletzte

Was die Coaches wurmte: „Wir konnten nie mit einer Mannschaft zwei Spiele hintereinander bestreiten, mussten immer wechseln und situativ gucken, dass wir Spieler einbauen“, sagt Kuschel. „So viele Verletzte wie in dieser Vorbereitung habe ich in meiner Trainer-Laufbahn noch nicht gehabt.“ Für den Trainer haben die Ausfälle auf jeden Fall was mit der langen, Corona-bedingten Pause zu tun. „Weil es bei vielen muskuläre Probleme sind“, sagt Kuschel. Die Jungs hätten nicht genug getan während der langen Unterbrechung. „Und das rächt sich jetzt“, ist sich Kuschel sicher. „Wir machen in der Vorbereitung zwar regelmäßig zehn bis 20 Minuten Stabilisationsübungen, aber das kriegst du als Hobbytruppe, obwohl du drei Mal die Woche trainierst, nicht aufgearbeitet.“ Und dann kommen noch „unfassbar viele Urlauber“ hinzu.

Der Gegner im Kreispokal, Altenberge, „hat schon Klasse“, weiß Kuschel um die Schwere der Aufgabe. „Uns erwartet eine Mannschaft, die sehr viele gute Fußballer in ihren Reihen hat und ganz klarer Favorit ist.“ Zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung im Oktober war der TuS Tabellenführer der Landesliga 4.

Wir werden alles reinschmeißen

Sven Kuschel

„Es wird ein schönes Spiel und sicherlich ein heißer Tanz, weil sich auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Rinkerode eine klassenhöhere Mannschaft schwertun kann. Und darauf bauen wir halt“, sagt Kuschel und verspricht den Zuschauern: „Wir werden alles reinschmeißen, bis zum Letzten fighten und denen das Leben schwer machen.“ Der SVR-Coach meint, beim letzten Test gegen Handorf (1:3) Altenberges Trainer am Platz gesehen zu haben. „Wenn er es wirklich war, ist es ein Zeichen der Anerkennung.“

Ausfallen wird weiterhin Torwart Steffen Rips (Verletzung an der Hand). „Er ist ein wichtiger Baustein“, sagt Kuschel. Allerdings vertrete Marius Schwitte Rips gut. Auf Sulaxan Somaskantharajan (Muskelfaserriss) müssten die Rinkeroder vier bis sechs Wochen verzichten, auf Marcel Zillmann (Meniskusanriss) ebenfalls längere Zeit. Jakob Schulze Pals fehlt an diesem Dienstag studienbedingt, Ajas Muhamed Taher ist nach seiner Gelb-Roten Karte im letzten Testspiel gesperrt.

Dieser Gegner wäre der nächste

Der Sieger der Partie bekommt es in der zweiten Runde, die für Donnerstag, 16. September, angesetzt ist, entweder mit dem TSV Ostenfelde oder Wacker Mecklenbeck zu tun. Die Begegnung dieser beiden Teams wird Sonntag ausgetragen.

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