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Rinkerode erreicht dritte Pokalrunde, SVD scheitert im Elfmeterschießen

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Von: Rainer Gudra

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Trainer Janis Kraus und der SV Rinkerode haben die dritte Pokalrunde erreicht.
Trainer Janis Kraus und der SV Rinkerode haben die dritte Pokalrunde erreicht. © Kleineidam

A-Kreisligist SV Rinkerode hat am Donnerstag die dritte Runde um den Fußball-Pokal des Kreises Münster erreicht. Bezirksligist SV Drensteinfurt verabschiedete sich hingegen durch eine ärgerliche Niederlage im Elfmeterschießen.

Drensteinfurt - Der SV Rinkerode und Trainer Janis Kraus siegten am Donnerstagabend daheim mit 3:1 (0:1) gegen den FC Münster 05 aus der Parallelstaffel 1 der Kreisliga A. Dabei drehten die Gastgeber nach einem 0:1-Pausenrückstand die Partie mit drei Toren zwischen der 52. und der 60. Minute. Für den SV Drensteinfurt kam das Aus beim Ligakonkurrenten BW Beelen nach einem 2:2 am Ende der regulären Spielzeit durch den zehnten Elfmeter (6:7).

Rinkeroder Glück vor der Pause

„Man muss das Spiel zweigeteilt betrachten. In der ersten Halbzeit waren wir sehr schlecht und haben auch verdient zurückgelegen“, meinte Kraus zum Spiel gegen den FC 05. „Außerdem hatte wir Glück, weil der Schiedsrichter bei einer Aktion von Robin Günther wohl Rot für eine Notbremse hätte zeigen können.“

Nach dem Seitenwechsel lief es aber für die Gastgeber. „Wie ausgewechselt“ sei sein Team aus der Kabine gekommen“, berichtete der SVR-Trainer. Sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff glich Dominik Grünhagel zunächst mit einem Handelfmeter aus. Drei Minuten später veredelte Maurice Heithorn einen Konter mit dem Führungstreffer, in der 60. Minute machte Jan Hoenhorst mit dem 3:1 den Deckel drauf. Kraus: „Aufgrund der zweiten Halbzeit am Ende auch verdient.“

Doppeltorschütze scheitert vom Punkt

In Beelen scheiterte beim SV Drensteinfurt ausgerechnet Falk Bußmann vom Punkt aus. Er hatte in der regulären Spielzeit für die beiden Gästetore gesorgt. Blau-Weiß-Keeper Tobias Wiese hielt den vierten und vorletzten SVD-Elfmeter. „Das war alles in allem sehr unglücklich“, meinte Spielertrainer Thorsten Heinze, gewann der Partie aber dennoch eine gute Seite ab: „Wir wissen jetzt wenigstens, wie wir den Gegner für die Saison einschätzen müssen.“

Die Drensteinfurter verschliefen den Einstieg in die Begegnung und lagen nach 16 Minuten mit 0:2 zurück. „Da haben wir Geschenke verteilt, waren ein bisschen schläfrig“, meinte Heinze, dessen Team aber zwischen den beiden Treffern drei Top-Gelegenheiten durch Lars Hülsmann, Falk Bußmann und Valentin Kröger ausgelassen hatte.

Mehrere Chancen nicht genutzt

Immerhin wurden die Gäste durch das zweite Gegentor per Foulelfmeter, verursacht von Leon van Elten, wach und setzte die Gastgeber stark unter Druck. Heinze: „Dabei wir hatten noch mehr Gelegenheiten als die beiden, die zu den Toren führten.“ Beide Treffer wurden durch schnelles Umschalten nach Ballgewinnen im Mittelfeld erzielt – beim ersten bekam Bußmann den Ball von Hülsmann mit einem Querpass aufgelegt, beim zweiten zog der Doppeltorschütze mit links aus 20 Metern ab.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Drensteinfurter dominant, ließen keine herausgespielte Chance der Beelener mehr zu – spielten aber auch selbst einige gute Situationen schlecht aus. Da half auch die Rote Karte für Beelen nicht (72.), obwohl der SVD danach den Druck nochmals erhöhte.

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