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SVR-Coach Kuschel erwartet gegen Wacker „ganz anderes Spiel“ als im Pokal

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Von: Matthias Kleineidam

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Luis Bertels fehlt dem SV Rinkerode länger.
Luis Bertels fehlt dem SV Rinkerode länger. © Verein

38 Tage nach dem Duell im Kreispokal kommt es zum erneuten Kräftemessen der beiden Teams. Die Fußballer des SVR hätten sicher nichts gegen ein ähnliches Ergebnis.

Kreisliga A2 Münster: SV Rinkerode – DJK Wacker Mecklenbeck (Sonntag, 15 Uhr). Überraschend deutlich mit 5:1 setzten sich die Rinkeroder Mitte September gegen Mecklenbeck durch. Es war der Start einer Serie. Seit mittlerweile sechs Pflichtspielen sind die Jungs des Trainertrios Sven Kuschel, Jörg Raabe-Staljan und Janis Kraus ungeschlagen. In der Liga verbesserte sich der SVR mit zehn Punkten aus den jüngsten vier Partien vom letzten auf den sechsten Platz.

Noch besser steht Wacker als Tabellenzweiter da. Der Aufstiegsaspirant liegt zwar zwei Zähler hinter Spitzenreiter Warendorfer SU, hat aber zwei Spiele weniger absolviert als die Kreisstädter und wie Herbern II noch keine Niederlage kassiert. Was auffällig ist: In sechs Partien haben die von Costa Fetschtrainierten Mecklenbecker erst neun Tore erzielt, sich aber auch erst drei gefangen.

„Es wird ein ganz anderes Spiel werden als im Pokal, davon bin ich überzeugt“, prophezeit SVR-Coach Kuschel. Der Kader der Mecklenbecker werde anders aussehen, taktisch würden die Gäste sicherlich auch Veränderungen vornehmen. Für Kuschel ist Wacker „klarer Favorit“. Trotzdem würden die Rinkeroder versuchen, wieder ein sehr gutes Spiel abzuliefern und ihre Serie auszubauen.

Bruch bei Bertels

Was das Personal betrifft, gibt es eine schlechte Nachricht. Luis Bertels hat sich im Derby gegen GWA (3:2) bei einem „völlig unnötigen taktischen Foul“ (Kuschel) eines Alberslohers die Hand gebrochen. „Der Ausfall tut uns weh“, sagt der Trainer. Nicolas Ruß (Bandscheibenvorfall) fehlt ebenfalls längere Zeit. Aron Jakab und Felix Schmidt sind krank, ob sie auflaufen können, ist fraglich. Mehmet Ipek, Alexander Kiel und Pascal Heithorn sind aus dem Urlaub zurück. Marc Düker, der gegen Albersloh ausgeholfen hat, wird nur dabei sein, „wenn Not am Mann ist – was hoffentlich nicht so oft passiert“, sagt Kuschel. „Ob er Blut geleckt hat oder nicht, wird man sehen.“

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