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SV Drensteinfurt will als Sieger zum Oktoberfest

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Von: Rainer Gudra

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Mit einer starken kämpferischen Leistung sicherte sich der SV Drensteinfurt (rote Trikots) in Oestinghausen den ersten Saisonerfolg (Spielszene).
Mit einer starken kämpferischen Leistung sicherte sich der SV Drensteinfurt (rote Trikots) in Oestinghausen den ersten Saisonerfolg (Spielszene). © Michael Rusche

In einem vorgezogenen Spiel der Fußball-Bezirksliga (7) empfängt der SV Drensteinfurt bereits am Freitag (20 Uhr, Im Erlfeld) den Landesliga-Absteiger SV Hilbeck – obwohl beide zuletzt deutlich ansteigende Form bewiesen, ist es immer noch ein Kellerduell zwischen dem 14. und 15. der Tabelle. 

Drensteinfurt - Die Begegnung ist wegen des großen Oktoberfestes am Samstag in Drensteinfurt vorgezogen worden. „Dann können die Jungs da ohne schlechtes Gewissen hingehen“, sagt Trainer Thorsten Heinze – und möglichst den zweiten Saisonsieg feiern. Der SVD hat jedenfalls die Chance, an das untere Mittelfeld anzudocken, „wenn wir es schaffen, den ersten Saisonsieg zu veredeln“, wie Heinze sagt.

Für die Gastgeber war der erste Erfolg in dieser Spielzeit mit dem 3:2 am vergangenen Sonntag in Oestinghausen, sichergestellt durch den Treffer von Dennis Popil in der Nachspielzeit, ein richtiger Brustlöser. „Wir hatten ja zuvor auch nie schlechte Stimmung, aber das tat schon richtig gut“, sagt Heinze, und ergänzt: „Als der Abpfiff kam, hat man schon gemerkt, wie der Brocken von allen abgefallen ist und der Sieg dann auch gefeiert wurde.“

SVD weiterhin mit sechs Ausfällen

Natürlich habe man sich vorgenommen, das gute Gefühl in die Woche und auch in das Spiel gegen den SV Hilbeck mitzunehmen, sagt Heinze: „Aber es wird nicht leicht. Es wird ein weitaus schwierigeres Spiel, als das Papier es hergibt.“

Gegen den Aufstiegsfavoriten und Spitzenreiter ASK Ahlen verlor der SVH zuletzt nur knapp mit 0:1, war aber trotz längerer Unterzahl wegen einer Roten Karte die bessere Mannschaft und besaß die besseren Torchancen. Den einzigen Sieg gab es gegen die SG Telgte (1:0), auf der anderen Seite stehen aber auch Ergebnisse wie das 0:8 bei SF Ostinghausen.

Personell bleibt es beim halben Dutzend, das fehlen wird. Julian Vogt und Falk Bußmann machen Urlaub, dafür ist Dennis Hoeveler wieder dabei. Robin Wichmann, der sich bereits gegen Freckenhorst ein Innenband im Knie überdehnt oder angerissen hatte, hofft darauf, dass er in der kommenden Woche wieder mit Lauftraining beginnen kann. Und dann sind da noch die drei Langzeit-Verletzten: Alexander Pankok (Kreuzbandriss), Philip Ressler (Muskelbündelriss) und Fabio Borries (Fersensporn).

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