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SVD spielt in Hultrop mit drei A-Jugendlichen in der Startelf

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Von: Matthias Kleineidam

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Spielten für den SV Drensteinfurt in Hultrop: Keeper Olaf Woltering und Nils Kröger. Foto: Rusche
Spielten für den SV Drensteinfurt in Hultrop: Keeper Olaf Woltering und Nils Kröger. © Rusche, Michael

Die Fußballer des SV Drensteinfurt haben die Saison mit einer Niederlage beendet. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Thorsten Heinze, die den Klassenerhalt am vorletzten Spieltag perfekt gemacht hatte, musste sich bei Schwarz-Weiß Hultrop geschlagen geben. Drei U19-Spieler standen in der Startelf.

Bezirksliga 7: SW Hultrop – SV Drensteinfurt 3:0. Natürlich hätten die Fußballer des SVD die Saison gerne mit einem Erfolgserlebnis beendet. Doch Platz elf, zwölf oder 13 – das interessiert spätestens in einer Woche niemanden mehr. Wichtig ist einzig und allein, dass die Klasse gehalten wurde. Und so war Spielführer Dennis Popil nach der Niederlage in Hultrop auch keineswegs verärgert. Denn dass die Drensteinfurter weiter auf den ersten Auswärtssieg unter Trainer Thorsten Heinze warten müssen, hatte einen triftigen Grund.

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Zum einen stand Heinze kurzfristig nicht am Seitenrand, weil er flachlag, zum anderen fehlten mehrere Leistungsträger. Der gesperrte Falk Bußmann, der urlaubende Kapitän Leon van Elten, Routinier Dennis Hoeveler, der zuletzt überzeugende Robin Wichmann und Markus Fröchte, der beim Warmmachen ein Zwicken in der Wade spürte, waren fünf von acht Ausfällen. Gerade mal ein Spieler und ein Keeper saßen auf der Bank. Für Steffen Scharbaum rückte Olaf Woltering zwischen die Pfosten, gegenüber dem Heimspiel acht Tage zuvor gegen Neubeckum gab es fünf weitere Veränderungen in der Startelf. Dario Seljmesi und Valentin Kröger durften ebenso von Beginn an ran wie die A-Jugendlichen Marc Heitplatz, Sam Scharmann und Lorenz Kuhlmann. „Sie haben alle gut gespielt. Es waren mit die Besten vorne drin“, sagte Kapitän Popil über Kuhlmann und Scharmann.

Man hat gemerkt, dass die Spannung raus war. 

Dennis Popil

Mitte der ersten Halbzeit gingen die Hultroper, die durch den Sieg noch einen einstelligen Tabellenplatz erreichten, durch ein Tor von Ruhsen Celik in Führung (22.). Zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich hatte Kuhlmann. Nach einigen Unkonzentriertheiten in der Abwehr und Großchancen für die Gastgeber konnte sich der SVD glücklich schätzen, dass es zur Pause nur 1:0 stand.

Den zweiten Treffer fingen sich die Stewwerter in der 60. Minute. Spielertrainer und Torjäger Tobias Edler sorgte mit seiner 22. Bude in dieser Saison für die Vorentscheidung. In der 89. Minute war erneut Celik zur Stelle und besorgte den 3:0-Endstand. Dennis Popil vergab die besten Möglichkeiten des SVD in Halbzeit zwei, traf per Freistoß die Latte.

Keine Ausrede

Die vielen Ausfälle wollte er „nicht unbedingt“ als Entschuldigung für die deutliche Niederlage gelten lassen. „Man hat gemerkt, dass die Spannung raus war. Wir hatten ein paar Chancen und haben viele zugelassen. Es hätten auf beiden Seiten noch Tore fallen können, aber insgesamt ist die Niederlage schon verdient“, sagte Drensteinfurts Spielführer.

SVD: Woltering – V. Kröger, Pankok, N. Kröger, Heitplatz – Grönewäller (64. Hülsmann), De. Popil, Vieira Carreira, Seljmesi – Scharmann, Kuhlmann

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