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SV Drensteinfurt rutscht auf Platz 15 ab

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Von: Karsten Steenbrede

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Leon Steinert und Kapitän Leon van Elten im Defensivmodus gegen Hölzkens Essidin Al Jebouri.
Leon Steinert und Kapitän Leon van Elten im Defensivmodus gegen Hölzkens Essidin Al Jebouri. © Robert Szkudlarek

Auch vier Punkte aus den vergangenen beiden Spielen haben das Selbstvertrauen beim SV Drensteinfurt nicht wachsen lassen. Beim TuS Germania Lohauserholz unterlagen die Stewwerter verdient mit 0:2 (0:1) und rutschten in der Fußball-Bezirksliga (7) mit nur fünf Punkten aus den ersten acht Saisonspielen auf den vorletzten Tabellenrang ab.

Hamm – „Wir müssen uns für die ganze Arbeit mal mit einem Tor belohnen. Wir hatten heute ein paar gute Möglichkeiten, aber der TuS war einfach effektiver“, bilanzierte SVD-Coach Thorsten Heinze. „Insgesamt war es ein kämpferisches Spiel, ein ständiges Hin und Her, aus dem wir eigentlich nicht viel zugelassen haben.“

Neun Ausfälle hatte der SVD aus unterschiedlichen Gründen „Am Hahnenbach“ zu verkraften, doch auch bei den Gastgebern fehlten verletzungsbedingt acht Spieler. „Ich hoffe, dass die, die nicht dabei waren, schnell wieder trainieren können und die Urlaubsphase vorbei ist. Da hätte der eine oder andere seinen Urlaub auch anders legen können oder mal etwas kürzer wegfahren können“, gibt Heinze zu bedenken. „Unser Kader reicht für die Bezirksliga, aber wir müssen unsere Leistung auch auf den Platz bringen. Das Potenzial ist vorhanden.“

TuS vergibt weitere Chancen

Beim TuS Lohauserholz wäre mit einer besseren Chancenverwertung deutlich mehr möglich gewesen. So scheiterte Issam Benasaid freistehend an TuS-Keeper David Wassmann (11.), und der Stewwerter Offensivmann war es auch, der nach einer guten halben Stunde aus aussichtsreicher Position nur die Latte traf. Wie man seine Gelegenheiten nutzt, zeigten die Grün-Weißen im direkten Gegenzug, als Dennis Schaidt das Leder aus der Drehung unhaltbar in den Winkel beförderte (34.). Vielleicht wäre der TuS auch mit breiterer Brust aus der Kabine gekommen, wäre Markus Fröchte mit einem Freistoß kurz vor der Pause nicht am Aluminium gescheitert (44.).

Kurz nach der Halbzeit hätte TuS-Stürmer Mustaq Al Berdan (47.) schon den Deckel auf die Begegnung machen können, verzog jedoch freistehend. Dafür umkurvte Essidin Al Jebouri nach schönem Steilpass SVD-Schlussmann Steffen Scharbaum und sorgte mit dem 2:0 für die Vorentscheidung (68.). Ein wirkliches Aufbäumen der Stewwerter fand in der Schlussphase nicht mehr statt, so dass der TuS keine Mühe hatte, das Ergebnis über die Zeit zu bringen.

„Wir stehen ja schon seit Anfang der Saison unten drin. Wir müssen hoffen, dass die anderen Mannschaften jetzt nicht so viele Punkte sammeln und wir dran bleiben“, sagte Thorsten Heinze. „Und dann müssen wir schauen, ob wir den Kader in der Breite und in der Qualität besser aufstellen können. Aber das ist im Winter nicht einfach.“

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