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SV Drensteinfurt muss sich nach einer 4:1-Führung mit einem 5:5 begnügen

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Von: Patrick Droste

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Fünf Tore erzielt – und dennoch durften die SVD-Spieler und Trainer Thorsten Heinze den Platz nicht als Sieger verlassen.
Fünf Tore erzielt – und dennoch durften die SVD-Spieler und Trainer Thorsten Heinze den Platz nicht als Sieger verlassen. © Rusche, Michael

Der SV Drensteinfurt hat in einem wilden Spiel gegen den SV Hilbeck eine große Chance vergeben, sich ein wenig von den Abstiegsplätzen der Fußball-Bezirksliga abzusetzen.

Drensteinfurt – Im Heimspiel gegen den SV Hilbeck lag das Team von Trainer Thorsten Heinze mit 3:0 und 4:1 in Front, musste sich am Ende aber mit einem 5:5 (4:1) begnügen. „Nach der klaren Pausenführung haben sich die Jungs wohl zu sicher gefühlt und den Fuß viel zu früh vom Gaspedal genommen“, ärgerte sich der SVD-Coach über die zwei verschenkten Punkte und gab zu: „Bei so einem Spiel dreht man an der Seitenlinie durch.“

Die Platzherren hatten optimal in die Partie gefunden und das Geschehen im ersten Durchgang klar dominiert. Markus Fröchte hatte Drensteinfurt mit einem direkt verwandelten Freistoß mit 1:0 in Front gebracht (4). Mit einem feinen Schlenzer ins lange Eck erhöhte Issam Benbasaid auf 2:0 (20.), ehe Dennis Popil sogar auf 3:0 stellte (22.), als er einen Alleingang nervenstark abschloss. Zwar verkürzte der SV Hilbeck durch Nika Amoev auf 3:1 (32.), doch noch vor der Pause stellte Benasaid (44.) mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her und sorgte für gute Stimmung in der SVD-Kabine.

Offensichtlich war die Stimmung etwas zu gut, denn die Platzherren waren nach dem Seitenwechsel überhaupt nicht mehr präsent, verloren die Zweikämpfe und ließen viel zu viele Chancen der Hilbecker zu, So durfte sich der SVD nicht wundern, dass Amoev (65.), Philipp Schnettker (82.) und Okan Özkara (85.) zum 4:4 ausglichen.

Und dennoch bekam der SV Drensteinfurt noch einmal die Möglichkeit, die drei Zähler zu behalten. Denn in der 87. Minute schoss Popil zum 5:4 ein. Doch die Freude bei den Stewwertern währte nur wenige Augenblicke. Denn ich der Nachspielzeit traf Nils Rosenkranz zum 5:5. „Da haben wir so schlecht verteidigt. Da darf man sich nicht wundern, wenn man sich noch ein Gegentor einfängt“, ärgerte sich Heinze über das schwache Defensivverhalten seiner Abwehr, die in der entscheidenden Szene gleich mehrere Gästespieler ungedeckt gelassen hatte. „Diese Remis bringt uns überhaupt nicht weiter. Wir hatten das Ding doch schon der Tasche, haben dann aber durch unsere Passivität und unsere Fehler die Hilbecker erst wieder stark gemacht.“

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