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SVD muss gewinnen: Das Duell im Tabellenkeller ist ein Schicksalsspiel

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Von: Matthias Kleineidam

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Voller Einsatz wird von Dennis Popil (links) und seinen Teamkollegen des SV Drensteinfurt gefordert. Foto: Kleineidam
Voller Einsatz wird von Dennis Popil (links) und seinen Teamkollegen des SV Drensteinfurt gefordert. © Matthias Kleineidam

Eine Niederlage? Geht gar nicht! Ein Unentschieden? Wäre zu wenig! Die Fußballer des SVD sind im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Hammer SpVg II zum Siegen verdammt. Der Sportliche Leiter Uwe Heinsch spricht von einem „Endspiel“.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – Hammer SpVg II (Sonntag, 15 Uhr). Hultrop ist nach fünf Siegen am Stück – und das innerhalb von nur 18 Tagen – raus aus der gefährlichen Zone. „Wahnsinn“, ist SVD-Trainer Thorsten Heinze beeindruckt. Der SuS Cappel bleibt nach dem 0:3 am Donnerstagabend gegen Westönnen drin in der Verlosung. Der vierte Absteiger dürfte zwischen Cappel (30 Punkte), dem SV Drensteinfurt (28) und dem SC Sönnern (25) ermittelt werden.

Der 30. ist ein ganz wichtiger Spieltag für den SVD. Denn während Sönnern spielfrei hat und zuschauen muss und Cappel Schlusslicht Sünninghausen in die Kreisliga schicken kann, bekommen es die Drensteinfurter mit dem Vorletzten Hammer SpVg II zu tun. Für Uwe Heinsch, den Sportlichen Leiter, ist es ein „Endspiel. Da muss ein Sieg her. Alles andere geht gar nicht. Du kannst dich ja nicht mehr verlassen auf die Ergebnisse der anderen.“ Das sieht Heinze genauso: „Es ist auf jeden Fall ein sehr wichtiges Spiel mit Blick auf die restlichen Wochen.“

Du kannst dich ja nicht mehr verlassen auf die Ergebnisse der anderen.

Uwe Heinsch

Die HSV hat zehn Punkte Rückstand auf Drensteinfurt. Die Chance auf den Klassenerhalt ist verschwindend gering. Die Hammer sind das schlechteste Rückrundenteam, haben in elf Spielen nur einmal gewonnen. Nach der Winterpause sind sie sogar noch sieglos. Der Tiefpunkt war das 0:8 zuletzt gegen Ostinghausen. Zu allem Überfluss verletzte sich Benito Diehl schwer.

Gewinnt der SVD, ist das Schicksal der Hammer besiegelt. „Und wir würden Sönnern unter Druck setzen. Denn dann stünden wir sechs Punkte vor denen“, sagt Heinsch. Der Worst Case im Kampf gegen den Abstieg wäre die vierte Niederlage in Serie. Dann würde das große Zittern beginnen – und wohl nicht vor dem letzten Saisonspiel in Hultrop enden.

Direkter Vergleich

Im Hinspiel kam der SVD nicht über ein 2:2 gegen die Hammer SpVg II hinaus. Allerdings traten die Drensteinfurter ersatzgeschwächt an. Der stellvertretende Sportliche Leiter Bernd Drepper half aus. Der direkte Vergleich sieht gut aus. Keins der jüngsten sechs Duelle mit der HSV-Reserve verlor der SVD.

„Alle sind wieder an Bord – außer Sven Wiebusch, der ist im Urlaub“, sagt Heinze. Kapitän Leon van Elten hat seine Gelb-Sperre abgesessen, Markus Fröchte, Dennis Hoeveler und Alexander Pankok sind weitere Kandidaten für die Anfangsformation. Ob Falk Bußmann, der in Ostinghausen spät eingewechselt wurde, für Gefahr im gegnerischen Sechzehner sorgen kann, war am Freitagmorgen noch unklar. „Wir müssen schauen, was das Knie macht, wie er sich fühlt. Er war die Woche beruflich verhindert“, sagt Heinze.

Der Sportliche Leiter hofft beim „ganz, ganz wichtigen“ Heimspiel trotz Muttertag und „Summer Feeling“ in der Stewwerter Innenstadt auf viele Zuschauer. „Wir wünschen uns die Unterstützung, die wir zuletzt auch gehabt haben. So was pusht die Mannschaft natürlich auch ein Stück“, sagt Heinsch.

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