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SV Drensteinfurt: Kellerduell in Heessen unter schlechten Vorzeichen

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Von: Günter Thomas

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Fällt lange aus: Falk Bußmann.
Fällt lange aus: Falk Bußmann. © Kleineidam

Zum Kellerduell der Fußball-Bezirksliga (7) fährt der SV Drensteinfurt am Sonntag nach Heessen. Punkten will das Team - es plagen aber Personalprobleme.

Drensteinfurt – Der Blick auf die Tabelle kann beiden Kontrahenten nicht gefallen. Denn während der SV Drensteinfurt gerade einmal fünf Punkte aus den ersten neun Begegnungen in der Fußball-Bezirksliga (7) auf dem Habenkonto verbucht und derzeit Vorletzter ist, sieht es für den SV Eintracht Heessen vor dem direkten Aufeinandertreffen am Sonntag (15.15 Uhr/Kunstrasenplatz Marienstadion) nur unwesentlich besser aus. Mit zwei Zählern mehr rangiert das Team von Spielertrainer Rouven Meschede nur eine Position vor den Abstiegsrängen – nicht gerade das, was sich die Heessener erhofft hatten.

„Klar ist das ein wichtiges Spiel“, sagt SVD-Coach Thorsten Heinze. „Und drei Punkte wären super für uns – dann wären wir wieder mitten drin im Getümmel.“

Wenn das gelingen soll, müsste sein Team die Chancenauswertung deutlich verbessern. „In Lohauserholz beim 0:2 und zuletzt beim 0:1 gegen Westönnen hatten wir super viele Chancen“, sagt Heinze, der allerdings eine Trainingswoche hinter sich bringen musste, in der nur „jeweils zehn Mann“ auf dem Platz waren.

Bußmann-Verletzung schwerer als angenommen

Eine Hiobsbotschaft galt es auch zu verkraften. Denn bei Mittelfeldspieler Falk Bußmann wurde während einer Meniskusoperation festgestellt, dass auch ein Kreuzband durch ist. Er fällt folglich länger aus und gesellt sich zu Alexander Pankok (Abwehr), Robin Wichmann (Mittelfeld/Innenband Knie) und Fabio Bories (Fersensporn). Dazu kommen einige kranke Spieler und die Sperre von Leon von Elten (5. Gelbe Karte).

„Mal sehen, wer am Sonntag wieder zurückkommt“, sagt Heinze, der sonst auf die A-Jugendlichen zurückgreifen kann. „Da haben wir jetzt fünf Spieler hochgeschrieben.“

Gegner Heessen sieht Heinze „vom Kader her wesentlich besser, als sie dastehen. Da sind einige Spieler zurückgekommen, nach vorne sind sie immer gefährlich und sie verfügen über viel Erfahrung.“

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