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SV Drensteinfurt ist auf der Jagd nach jedem Punkt

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Von: Rainer Gudra

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Leo Steinert (rotes Trikot) setzt dem Ball nach
Leo Steinert (rotes Trikot) steht dem SVD gegen Ostinghausen wieder zur Verfügung. © Kleineidam

Für den SV Drensteinfurt läuft es weiter alles andere als rund. Den letzten Dreier holte das Team von Thorsten Heinze am 18. September mit dem 3:2-Erfolg beim TuS SG Oestinghausen.

Drensteinfurt - Und auf einen Sieg im Erlfeld warteten die Anhänger des SVD in dieser Saison bisher vergebens. In den sechs Heimspielen in der Fußball-Bezirksliga (7) holte Drensteinfurt lediglich zwei Punkte gegen Freckenhorst (2:2) und Hilbeck (5:5).

Gegen den Tabellenzweiten

Und die Aufgabe am Sonntag (14.30 Uhr) vor eigenem Publikum gegen die SF Ostinghausen verspricht auf den ersten Blick auch keine Aussicht auf Besserung. Denn mit den Bad Sassendorfern gibt der Tabellenzweite – punktgleich mit Spitzenreiter VfL Kamen – seine Visitenkarte beim Vorletzten ab.

„Das ist schon eine harte Nuss“, sagt Co-Trainer Andre Budde, aber auch: „Wir haben aber noch gegen keinen Gegner gespielt, der extrem überlegen war – auch nicht der VfL Kamen.“ Gegen den Spitzenreiter gab’s im jüngsten Heimspiel eine spektakuläre 4:7-Niederlage.

Zwei Gästespieler rotgesperrt

Ostinghausen verlor am vergangenen Wochenende gegen den ASK Ahlen, am 13. November nächster Auswärtsgegner des SVD, durch die zweite Saisonniederlage nicht nur die Tabellenführung, sondern mit den Meuter-Brüdern zwei Leistungsträger für die Partie in Drensteinfurt: Lukas sah nach 61 Minuten Rot für eine Notbremse, Marcel vier Minuten später Gelb-Rot für Meckern. „In der Liga ist eigentlich jeder schlagbar“, sagt Budde auch mit Blick auf die personelle Lage bei den Gästen. „Ein Remis würde uns aber auch schon reichen. Wir können jeden Punkt gut gebrauchen.“

So lange wie möglich hinten die Null halten und vielleicht den einen oder anderen Nadelstich erfolgreich setzen, so will der SVD den Favoriten ärgern. „Wenn man allerdings ein paar Minuten schläft, fängst du dir hinten gleich einen“, sagt Budde und führt das Kamen-Spiel als Beleg an. Auch Ostinghausen hat eine Menge spielerische Qualität, eine der besten Defensivreihen der Liga und mit Lars Schröder (14 Saisontreffer) die Nummer zwei der Torjäger hinter Emre Demir vom VfL Kamen. Auch Schröders Partner Friedrich Bömer Schulte (10 Tore) gehört zu den besten Schützen in dieser Liga.

„Die Köpfe sind nicht unten“

Trotz der schwierigen Situation sei die Stimmung in der Drensteinfurter Mannschaft immer noch hervorragend, sagt Budde, „auch wenn wir nicht immer 16 oder 17 Spieler beim Training sind, weil viele verletzt sind oder andere arbeiten müssen. Die Köpfe sind nicht unten.“ Auch gegen Ostinghausen werden im Kader des SVD einige Spieler fehlen, immerhin ist Leo Steinert wieder mit dabei. „15, 16 Leute werden wir schon zusammenkriegen“, sagt Budde.

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