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SV Drensteinfurt hofft in Wolbeck auf die Wende zum Guten

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Von: Rainer Gudra

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SV Drensteinfurt jubelt über das 1:0 in Wiescherhöfen
Mal wieder eine Runde jubeln, so wie hier beim Führungstor in Wiescherhöfen, wollen die SVD-Spieler auch im zweiten Auswärtsspiel. © Bruse

Ein Start nach Maß sieht anders aus: null Punkte, 3:10 Tore – das ist die Bilanz des SV Drensteinfurt vor dem vierten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga (7), der am Sonntag eine Auswärtspartie beim VfL Wolbeck beinhaltet (15 Uhr, Brandhoveweg).

Drensteinfurt - Mit dem 1:4 gegen Neubeckum, dem 1:2 in Wiescherhöfen und dem 1:4 gegen Hultrop waren es für das Team von Thorsten Heinze Niederlagen gegen Mannschaften, mit denen sich der SVD eigentlich auf Augenhöhe gesehen hatte. „Es wird Zeit, dass wir jetzt mit einem Erfolgserlebnis so richtig in die Saison starten“, sagt der Trainer.

September Monat der Wahrheit

Der September wird für die Drensteinfurter schon zu einem Monat der Wahrheit. Denn nach Wolbeck, das durch ein 2:2 gegen die SF Ostinghausen immerhin einen Punkt auf dem Konto hat, warten mit Freckenhorst, TuS Oestinghausen und Hilbeck bis zum 25. des Monats drei weitere Fehlstarter. „Wobei ich Freckenhorst und Oestinghausen schon unter den Top 8 sehe; die hatten beide einen schweren Auftakt“, sagt Heinze.

Sechs Stammkräfte fehlen

Auch wenn er am Sonntag – sofern das Abschlusstraining keine weiteren Ausfälle mit sich bringt – 17 Spieler auf dem Bogen hat: Es fehlen sechs potenzielle Stammkräfte. Alexander Pankok (Kreuzbandriss) und Philipp Ressler (Muskelbündelriss) werden noch einige Zeit zuschauen müssen, Andre Vieira Carreira und Sven Grönewäller machen Urlaub, Dennis Hoeveler und Dario Seljmesi sind krank. Immerhin ist Leo Steinert wieder fit und auch Lars Bußmann darf das erste Mal ran und verspricht mehr Torgefahr. Der Angreifer, der in der Liga wegen einer Roten Karte aus der Vorsaison in den ersten drei Partien dieser Spielzeit noch gesperrt war, deutete dies mit seinen beiden Toren im Kreispokal gegen Beelen schon einmal an.

Im Training richtig Gas gegeben

Eine spezielle Aufarbeitung der Lage habe es nach der Heimpleite gegen Hultrop nicht gegeben: „Wir haben in dieser Woche beim Training richtig Gas gegeben“, sagt Heinze – auch eine Maßnahme, um die Spieler noch einmal zu sensibilisieren.

Mit dem VfL Wolbeck wartet eine Mannschaft, deren Gesicht sich im Vergleich zur vergangenen Spielzeit kaum verändert hat und die auch lange um den Klassenerhalt kämpfen musste. „Insofern werden sie sich auch in dieser Saison unten einordnen“, sagt Heinze. Die Leistungen seines Teams auf fremden Plätzen lassen für Sonntag auf den ersten Ertrag hoffen. Denn beim Pokalspiel in Beelen stand es nach 90 Minuten 2:2-Unentschieden, und auch im bisher einzigen Auswärtsspiel in der Liga beim TuS Wiescherhöfen hätte der SVD eigentlich einen Punkt verdient gehabt.

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