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SVD in Cappel: Mit Wille und Leidenschaft, aber ohne den Trainer

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Von: Matthias Kleineidam

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Fehlt dem SV Drensteinfurt: Alexander Pankok. Foto: Kleineidam
Fehlt dem SV Drensteinfurt: Alexander Pankok. © Kleineidam

Drensteinfurt – Mit einem Sieg beim SuS Cappel können die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt am Gegner vorbeiziehen. Trainer Thorsten Heinze ist im Ortsteil Lippstadts nicht dabei. Auch mindestens zwei Spieler fehlen.

Bezirksliga 7: SuS Cappel – SV Drensteinfurt (Sonntag, 15 Uhr). Mit 22 Zählern war der SuS Cappel in die Winterpause gegangen, der SVD mit nur zwölf. Doch mit drei Siegen und drei Remis aus den ersten acht Spielen des Jahres haben die Fußballer aus Drensteinfurt ihre Punktausbeute verdoppelt und sich bis auf zwei Zähler an das Team aus dem Stadtteil von Lippstadt herangearbeitet.

Während das 6:2 gegen Verfolger Liesborn den Stewwertern ordentlich Selbstvertrauen gegeben haben dürfte, kam Cappel zuletzt nicht über ein mageres 1:1 beim Tabellenvorletzten Hammer SpVg II hinaus. Thorsten Heinze war dabei – und wenig beeindruckt. „Sie waren beide nicht gut“, sagt der Trainer des SVD. Der SuS hat nach der Winterpause erst sechs Spiele bestritten und lediglich gegen Westfalen Liesborn gewonnen (2:1). Klatschen gab es in Telgte (0:4) und Wolbeck (0:7).

Ersatztrainer-Duo Heinsch und Drepper

Zu viel auf den Gegner schauen möchte Heinze gar nicht. Er konzentriert sich lieber auf sein Team. „Die Jungs müssen Gas geben, voller Wille und Leidenschaft sein. Dann bin ich guter Dinge, dass wir was mitnehmen“, sagt der Coach. Er selbst fehlt am Sonntag und am Gründonnerstag beim Heimspiel gegen Wolbeck, ist im Urlaub. In Cappel stehen die Sportlichen Leiter Uwe Heinsch und Bernd Drepper für Heinze an der Seitenlinie, gegen Wolbeck Peter Lohrmann, der Trainer der zweiten Mannschaft.

Die Trainingswoche beim SVD sei durchwachsen gewesen, so Heinze. „Mal fehlte der eine, mal der andere.“ Am Sonntag fallen Alexander Pankok (krank), Nils Kröger (Urlaub) und weiterhin Lars Hülsmann aus. Ob Robin Wichmann auflaufen kann, war am Freitag fraglich. Dafür nahm Falk Bußmann am Abschlusstraining teil und kehrt in den Kader zurück. Den Platz in der Innenverteidigung von Kröger könnten Dennis Hoeveler oder Markus Fröchte übernehmen. „Wir haben mehrere Optionen.“

Das Hinspiel endete 1:1. Ärgerlich aus Sicht des SVD: Niclas Philipp Ansahl glich in der Nachspielzeit aus.

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