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Strammes Programm für die Fußballer von Fortuna Walstedde

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Von: Rainer Gudra

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Trainer Marcel Schlüter schreitet über den Platz.
Marcel Schlüter, Trainer des A-Ligisten Fortuna Walstedde. © Thomas Töns

Am Montag nahm Neu-Trainer Marcel Schlüter mit Fortuna Walstedde die Vorbereitung auf die zweite Serie in der Fußball-Kreisliga A Beckum auf.

Drensteinfurt - Zum Ausklang der ersten Woche soll es am Freitag (19 Uhr, Kunstrasen Böcken) den ersten Test gegen den Bezirksligisten SVE Heessen geben. „Wenn die Wetterlage so bleibt, werden wir aber absagen – zu gefährlich“, sagt der Fortuna-Trainer, der – sollte angepfiffen werden – auf Akteure wie die Nordhoff-Zwillinge oder Marcel und Till Starkmann und einige andere verzichten muss.

Strammes Programn bis zum 26. Februar

Für die Zeit bis zum späten Rückrundenauftakt am 26. Februar daheim gegen den Tabellenvierten Roland Beckum hat Schlüter für den Liga-Elften ein strammes Programm ausgearbeitet – inklusive sechs Testspiele eben gegen Heessen und die eigene Zweite (25. 1.) sowie allesamt auswärts beim Hammer SC II (29.1.), Ahlener SG (5.2.), SC Hoetmar (12.2.) und SV Welver (29.2.). Dabei müsste die Fortuna als schlechteste Mannschaft der Liga auf eigenem Platz eher an ihrer Heimstärke arbeiten. „Aber das hat sich jetzt nun einmal so angeboten aufgrund der Platzsituation. Aber: egal wo, Punkte müssen her, da gibt es jetzt keine Entschuldigungen mehr“, sagt Schlüter, der zwar keine Zugänge vermelden kann, aber dennoch Verstärkung bekommt. Dustin Fuhr, der die gesamte Hinrunde wegen einer Verletzung am Sprunggelenk verpasst hat, greift ebenso wieder ein wie Co-Trainer Joel Lange, der sich nach einem Knorpelschaden peu á peu wieder heranarbeiten will.

Fuhr und Lange wieder im Aufgebot

Lange, ein Allrounder, soll mit seiner Erfahrung die Defensive stärken, während Fuhr als offensiver Mann im Mittelfeld für mehr Durchschlagskraft im Angriff sorgen soll. Denn auch da hakt es bei der Fortuna. Ihr Schnitt auf 90 Minuten gerechnet: nicht einmal 1,6 Tore. „Wir haben unsere Qualitäten vorne wie hinten. Wir müssen sie nur zurückgewinnen“, sagt Schlüter, der das Team im November zunächst übergangsweise von Daniel Rohde übernommen und im Jahresendspurt sechs von zwölf möglichen Punkten geholt hatte. „Dabei hatte der Verein mir freundlicherweise eine Entscheidungsfrist gelassen, ob ich in der zweiten Mannschaft weitermachen oder lieber die erste übernehmen möchte. Nach dem letzten Spiel habe ich mich klar für die Erste entschieden. Denn die Jungs haben Bock und wollen nicht da stehen, wo sie gerade stehen“, sagt Schlüter.

Das 4-2-3-1 hat Bestand

„Wir müssen jetzt den Teamgeist beschwören und erst einmal wieder mehr Sicherheit in unser Spiel bekommen“, sagt er. Inklusive Systemänderung? „Wir wollen die Kirche mal im Dorf lassen, wir spielen Kreisliga A. An unserem 4-2-3-1 werden wir nicht viel verändern. Wir wollen uns darin vor allem weniger Gegentore fangen. Ich bin ein Trainer, der lieber 1:0 gewinnt als 5:3.“

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