Trabrennen

„Etorix“ gewinnt in Dinslaken, „Casanova d’Amour“ in Gelsenkirchen

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„Etorix“ vom Stall Drensteinfurt und Reinier Feelders siegten in Dinslaken.

Drensteinfurt - Drensteinfurt – Der Stall Drensteinfurt geht derzeit ab wie Schmitz’ Katze. Gegen die Pferde aus dem Besitz von Heinz Kuhlmann und Klaus Storck, 2. und 1. Vorsitzender des Rennvereins Drensteinfurt, „scheint kein Kraut gewachsen zu sein“, teilt der Sportliche Leiter Detlef Orth mit.

Innerhalb von nur einer Woche schafften es die beiden Starter aufs Goldtreppchen. Während der fünfjährige „Etorix“ in Dinslaken seinen sechsten Jahrestreffer landete, deklassierte nur wenige Tage später der ältere Team-Kollege „Casanova d’Amour“ in Gelsenkirchen seine Gegner. Mit seinen sechs Erfolgen gehört „Etorix“ zu den siegreichsten Pferden in Deutschland im Jahr 2019. Er wird allerdings in keiner deutschen Statistik erfasst, weil er französischer Abstammung ist. „Der Erfolgsbilanz tut dies jedoch keinen Abbruch!“, so Orth.

Auch das jüngste „Husarenstück“ von „Etorix“ in Dinslaken fiel wieder mehr als leicht aus. Sein Trainer und Fahrer Reinier Feelders zeigte sich nach dem Sieg abermals hoch erfreut und prognostizierte seinem Schützling eine große Zukunft. Der Wallach gewann am Bärenkamp in altgewohnter Manier. Er rückte auf den letzten 1000 Metern zu den führenden Gespannen auf und drückte von da ab dem Rennen seinen Stempel auf. Die Uhren für den Drensteinfurter blieben bei 1:18,9 Minuten stehen, wobei der Topfavorit nach Belieben seines Fahrers gewann. „Der hätte, wenn er denn gewollt hätte, durchaus schneller im Ziel sein können“, so Detlef Orth.

Zehn Längen Vorsprung

Noch überlegener war im Gelsentrab-Park „Casanova d’Amour“, der in diesem Jahr noch nicht triumphiert hatte, auf strohtrockener Piste aber den wohl überlegensten Sieg seiner Karriere herauslief. In unnachahmlicher Manier hatte sich der Wallach schon im Schlussbogen von der Konkurrenz abgesetzt und gewann schließlich mit einer satten Weile, das heißt mit mehr als zehn Längen Vorsprung – und das Ganze in neuer persönlicher Bestzeit von 1:14,8 Minuten. Damit stockte der von Jochen Holzschuh vorbereitete und gefahrene Wallach seine Erfolgsbilanz auf 14 Lebenssiege auf.

Erneut ins Dinslaken

Gleich am kommenden Sonntag hat das Stewwerter Doppelpack abermals Gelegenheit, eine Kostprobe seines Könnens abzuliefern. Dann startet das Duo in Dinslaken rund um den „Drensteinfurt-Cup der Amateure“ um 14 Uhr auf der Rennbahn am Bärenkamp.

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