Zeichen gegen Rassismus: Staffeln bei Münster-Marathon

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Starteten in Münster: (v.l.) Carla Mefus, Wais Abdulkarim, Omar Ghannoum, Lea Rieping, Jan Zimmermann, Alexander Lenz, Petra Höller-Rieping, Nils Pöhler, Pia Lenz, Johan Warburg, Ali Jarkin und Mustafa Majeed. Klara Lamann, Dominik Reus, Ina Rieping und Pawel Löwe fehlen.

Drensteinfurt/Rinkerode – Unter dem Motto „Wir sind bunt – ein läuferisches Zeichen gegen Rassismus“ gingen am vergangenen Sonntag vier Staffeln mit Rinkeroder, Drensteinfurter und Münsteraner Beteiligung beim Staffelmarathon im Rahmen des 18. Volksbank-Münster-Marathons an den Start.

Jeweils vier Läufer absolvieren dabei als Team im Staffelformat die gesamte Marathon-Strecke. Der erste Läufer legte dabei eine Distanz von 10,5 Kilometern zurück, der zweite elf Kilometer, der dritte zehn Kilometer und der Schlussläufer 10,7 Kilometer.

Das Besondere an den vier Staffeln: Es starteten in jedem Team deutsche Läuferinnen und Läufer gemeinsam mit syrischen und irakischen Flüchtlingen. Ihr Ziel laut Teilnehmerin Lea Rieping: „Beweisen, dass der Sport kulturelle Grenzen überwinden und Integration und Gemeinschaft ermöglichen kann.“ Gleichzeitig wollten die Staffeln ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Schon im vergangenen Jahr waren zwei interkulturelle Staffeln gestartet.

Diesmal gelang es allen vier Staffeln, in einer Zeit unter vier Stunden die Gesamtstrecke zu absolvieren. „Wais Abdulkarim beeindruckte dabei mit einer Streckenzeit von gerade einmal 40 Minuten über zehn Kilometer“, so Rieping.

In den Staffeln gingen folgende Läufer an den Start:

Team 1: Klara Lamann, Dominik Reus, Omar Ghannoum, Alexander Lenz;

Team 2: Johan Warburg, Ali Jarkin, Pia Lenz, Carla Mefus;

Team 3: Lea Rieping, Ina Rieping, Mustafa Majeed, Nils Pöhler;

Team 4: Pawel Löwe, Petra Höller-Rieping, Wais Abdulkarim, Jan Zimmermann.

Das Team 4 sicherte sich beim Münster-Marathon in 3:29:17 Stunden einen starken 56. Platz in der Gesamtwertung. Insgesamt 1580 Staffeln nahmen teil.

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