Fußball

Für den SVD gilt im Spitzenspiel: Verlieren verboten

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Extrem ersatzgeschwächt musste sich der SV Drensteinfurt, hier Dennis Popil, im Hinspiel der SG Bockum-Hövel 0:2 geschlagen geben.

Drensteinfurt Es ist erst die erste Partie nach der Winterpause, zwölf Spieltage folgen. Doch eins ist klar: Eine Niederlage dürfen sich die Fußballer des SV Drensteinfurt im Spitzenspiel der Bezirksliga 7 bei der SG Bockum-Hövel nicht erlauben. Es wäre wohl das Aus im Titelrennen.

Bezirksliga 7: SG Bockum-Hövel – SV Drensteinfurt (Sonntag, 15 Uhr). Die Anspannung wächst, das Interesse auch. „Die Medienpräsenz ist gestiegen“, sagt Oliver Logermann. Der Trainer war in dieser Woche ein gefragter Mann. Schließlich kommt es am Sonntag im Adolf-Brühl-Stadion an der Römerstraße in Hamm zum Kräftemessen zwischen dem Tabellenersten und dem Zweiten. „Es ist eine interessante Ausganglage“, sagt Logermann.

Die Ausgangslage

Bockum-Hövel führt die Tabelle mit 14 Siegen – vor der Winterpause gab es sieben in Serie – und nur einer Niederlage (0:3 gegen Freckenhorst) an. Hinzu kommen zwei Remis. Drensteinfurt lauert mit vier Punkten Rückstand auf Platz zwei. Dritter ist RW Westönnen, der Gewinner des Warsteiner Hallen-Masters. Das Team aus dem Kreis Soest liegt sieben Punkte hinter den Bockum-Hövelern.

Der Gegner

Die SG, im Jahr 2018 Meister der Bezirksliga 7, stieg im vergangenen Jahr als Vorletzter aus der Landesliga ab. Spielertrainer ist David Schmidt, früherer Oberliga-Spieler des SV Westfalia Rhynern. In der Vorbereitung schlug Bockum-Hövel unter anderem den Landesligisten TuS Wiescherhöfen 4:2. Der SVD hatte sich Wiescherhöfen fünf Tage zuvor ersatzgeschwächt 1:3 geschlagen geben müssen.

Die Zielsetzung

Für die Drensteinfurter gilt: Verlieren verboten. Logermann geht sogar in die Offensive und sagt: „Wir wollen gewinnen. Und ich glaube, wenn wir um den Aufstieg mitspielen wollen, sollten wir auch gewinnen.“ Ein Erfolg würde Kräfte freisetzen und die Jungs motivieren. „Aber wir wissen auch, dass es nicht einfach wird. Man muss es realistisch sehen. Bockum-Hövel hat erst ein Spiel verloren die ganze Saison. Dass wir dort nicht im Vorbeigehen mal eben drei Punkte holen, ist schon klar. Aber unsere Bilanz ist ja auch nicht so schlecht.“ Bei einer Punkteteilung wäre weiterhin alles drin für den SVD. „Im Zweifel nehmen wir auch ein Unentschieden mit“, sagt Logermann.

Das Personal

Nicht zur Verfügung steht Maximilian Groß, er ist wie Patrick Günner im Urlaub. Robin Wichmann und Alexander Pankok sind noch verletzt. Paul Bisping (Klausurenphase) fehlt ebenfalls. Hinter dem Einsatz von Christoph Lübke steht laut Logermann „wirklich ein großes Fragezeichen“. Der Leistungsträger werde es aber probieren. „Ansonsten haben wir einen sehr ordentlichen und breiten Kader zur Verfügung“, sagt Logermann.

Der direkte Vergleich

Seit dem 30. April 2016 wartet der SVD auf einen Sieg gegen Bockum-Hövel. Damals gelang ein 2:1-Erfolg in Hamm. Seitdem gab es zwei Unentschieden und drei Niederlagen. „Dann wird es mal wieder Zeit für einen Sieg“, sagt Logermann. Das Hinspiel Ende August endete 0:2 aus Sicht der Stewwerter. Allerdings fehlten den Drensteinfurtern zwölf (!) Spieler. Es war eine Abwehrschlacht und ein Abnutzungskampf. Und eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Doch dann leistete sich der SVD zwei entscheidende Fehler.

Der Platz

„Wir spielen wohl auf dem Rasenplatz. Die müssen eine ganz gute Drainage haben“, sagt Logermann. Falls das Wetter doch nicht mitspielt, kann auf Kunstrasen ausgewichen werden.

Der Schiedsrichter

Angesetzt ist Patrick Hoffmann. Der 29-Jährige pfeift für den Bezirksliga-Konkurrenten Westfalia Soest und ist seit 2006 Schiedsrichter.

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