Neujahrsempfang des SV Drensteinfurt

Der 1. Vorsitzende des SV Drensteinfurt, Werner Schmidt, blickte zurück und voraus.

Drensteinfurt -  Beim SV Drensteinfurt hat sich was getan. „Wir haben einen Wandel vollzogen in den vergangenen drei, vier Jahren“, sagte der 1. Vorsitzende Werner Schmidt am Sonntag beim Neujahrsempfang des Sportvereins in der Alten Post und fügte hinzu: „Von einer fußballerischen Diaspora“ zu einem gestandenen Bezirksligisten.

Die erste Seniorenmannschaft sei das Aushängeschild des SVD, so Schmidt. Er freute sich, dass zurzeit viele junge und einheimische Spieler zum Kader zählen. „Aber es wird nie ohne Unterstützung von auswärtigen Spielern gehen, wenn wir Bezirksliga spielen möchten.“

Vor 40 Gästen – darunter Sponsoren des Vereins, Vorstandsmitglieder und Politiker der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen – hatte Schmidt zunächst auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Er erwähnte unter anderem den neuen Kunstrasenbelag („Brandwunden durch Quarzsand sind Vergangenheit)“ und die Spendenaktion, um die Sanierung des Platzes zu finanzieren. Der aktuelle Stand des Spendenbarometers beträgt 14 000 Euro. Ein Lob gab es für die Fußballer, die nach dem Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit in ihrer dritten Bezirksliga-Saison auf einem „hervorragenden vierten Platz“ stünden, meinte Schmidt. Zu einem möglichen Aufstieg in die Landesliga sagte der Vereinschef: „Wir würden alles tun, das zu unterstützen.“ Dennis Drepper, Stewwerts bester Torschütze der Hinserie, der berufsbedingt zum TuS Haltern gewechselt ist, erhielt einen SVD-Wimpel. „Den hängst du am besten an deinen neuen Arbeitsplatz“, scherzte Schmidt.

Für 2015 wünscht sich der Sportverein Drensteinfurt einen Unterstand für die Zuschauer am Kunstrasenplatz. Im Haushaltsplanentwurf sind die Mittel veranschlagt. Nun sollen die Politiker ihr Okay geben. Ganz besonders bedankte sich Schmidt bei allen ehrenamtlich Tätigen. „Ihre Arbeit verdient höchste Anerkennung.“

The same procedure as every year: Natürlich gab es beim Neujahrsempfang des SVD auch wieder einen humoristischen Akt. Zu Gast waren Sascha Klaverkamp und seine Schwiegermutter Waltraud Pällmann von der Kolpingsfamilie Ascheberg. Sie präsentierten den Silvester-Klassiker „Dinner for One“ auf Plattdeutsch und in Farbe. Butler James wurde zu Knecht Bennad, Miss Sophie zu Tante Änne. Klaverkamp – der Leiter einer Sportredaktion in Dortmund begrüßte SVD-Trainer Ivo Kolobaric als „Deutschlands schönsten Libero“ – spielte Bennad, Pällmann Tante Änne, die ihren 90. Geburtstag feierte. Es gab Korn statt Sherry, Töttchen statt Suppe und Stippmilch statt Obstsalat – und am Ende einen anhaltenden Applaus für die „gelungene Vorstellung“ (Schmidt). - mak

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare