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Spannung ist garantiert: Drei Meister ermitteln zwei Aufsteiger

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Von: Matthias Kleineidam

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Nicolas Rosendahl, der im Sommer von Fortuna Walstedde zur SG Sendenhorst gewechselt war, hat mit seiner neuen Mannschaft zwar noch Chancen auf den Titel, BW Beelen wird aber nur schwer einzuholen sein. Foto: Kleineidam
Nicolas Rosendahl, der im Sommer von Fortuna Walstedde zur SG Sendenhorst gewechselt war, hat mit seiner neuen Mannschaft zwar noch Chancen auf den Titel, BW Beelen wird aber nur schwer einzuholen sein. © Kleineidam

Termine, Termine, Termine: Der Kreisfußballausschuss (KFA) des FLVW-Kreises Münster hat den Sommer-Fahrplan und die Rahmentermine der Saison 2022/23 festgelegt, sodass die Vereine Planungssicherheit haben. „Voraussetzung ist natürlich, dass die Corona-Situation keine Umplanung erfordert“, sagt der Kreisvorsitzende Norbert Krevert.


Drensteinfurt/Rinkerode/Münster – Für besondere Aufmerksamkeit dürfte die „einmalige Aufstiegsrunde“ (Krevert) der drei A-Liga-Meister sorgen. In dieser ermitteln die drei Erstplatzierten aus den Staffeln A1, A2 und A3 zwei Aufsteiger zur Bezirksliga. Ausgetragen werden die Spiele in Amelsbüren, Everswinkel und bei Borussia Münster.

Los geht es am Sonntag, 29. Mai, um 15 Uhr in Amelsbüren mit dem Duell der Meister A1 und A3. Am Pfingstmontag, 6. Juni (15 Uhr), folgt in Everswinkel die Begegnung zwischen dem Meister der Staffel A2 und dem Sieger aus dem ersten Spiel (bei einem Unentschieden in Spiel 1 gegen den Meister A1). Zum Abschluss treffen am Sonntag, 12. Juni (15 Uhr), bei Borussia Münster der A2-Meister und der Verlierer der Auftaktpartie (alternativ Meister A3) aufeinander.

Diese Teams sind noch im Rennen

In der Kreisliga A1 kämpfen BlauWeiß Beelen (13 Spiele/33 Punkte), der TSV Handorf (13/29), die SG Sendenhorst (14/29) und der VfL Sassenberg (14/26) um den Titel. In der Kreisliga A2 haben die Warendorfer SU (14/34), Wacker Mecklenbeck (14/31), die SG Selm (13/27) und der SV Rinkerode (13/25) noch Chancen, Meister zu werden. In der Kreisliga A3 sind wohl nur noch Westfalia Kinderhaus II (15/40) und der TuS Altenberge II (13/30) im Rennen.

Das Pokalfinale der Männer findet am Donnerstag, 26. Mai (Christi Himmelfahrt, 15 Uhr), in Freckenhorst statt. Noch dabei sind der VfL Senden und der 1. FC Gievenbeck sowie der TuS Hiltrup und Westfalia Kinderhaus. Diese Halbfinal-Duelle sind für den 7. April geplant.

Das Endspiel der Frauen wird am Mittwoch, 25. Mai (19 Uhr), in Telgte ausgetragen. Im Halbfinale, das für den 13. April angesetzt ist, stehen sich Borussia Münster und die SG Telgte sowie GW Amelsbüren und Wacker Mecklenbeck gegenüber.

Möglichst lange Winterpause

Ebenfalls wurden die Rahmentermine für die neue Saison festgelegt. „Da auch im kommenden Winter mit hohen Infektionszahlen gerechnet werden muss, wurde die Winterpause möglichst lang gezogen“, so Krevert. Allerdings rechnen die Verantwortlichen nach aktuellem Stand nicht mehr mit größeren Unterbrechungen. „Zudem haben sich die Vereine hervorragend auf die Situation eingestellt. Die Erfahrungswerte der letzten Monate tragen dazu bei, dass die Vereine auch künftig souverän und angemessen mit der Pandemie umgehen werden“, meint der Kreisvorsitzende.

Große Staffeln in der Kreisliga A

Die A-Ligisten der Saison 2022/23 stehen laut Krevert vor einer ganz besonderen Situation. In beiden Ligen ist mit 34 Spieltagen zu rechnen, um in einem zweiten Schritt wieder in 16er Staffeln spielen zu können. „Diesen Zwischenschritt hat der Kreis bewusst gewählt, um einen Massenabstieg in der aktuellen Saison zu vermeiden“, sagt Krevert. Ob schon in der Saison 2023/24 wieder in zwei 16er Ligen gespielt werden kann, hängt von der Zahl der Absteiger aus den Bezirksligen ab.

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