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Der nächste Verletzte beim SVD: Situation vor Telgte-Spiel „immer schlimmer“

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Von: Matthias Kleineidam

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Dario Seljmesi (rechts) aus der dritten Mannschaft des SV Drensteinfurt könnte sein Debüt für die erste geben. Foto: Kleineidam
Dario Seljmesi (rechts) aus der dritten Mannschaft des SV Drensteinfurt könnte sein Debüt für die erste geben. © Kleineidam

Es kommt ganz auf die Sichtweise an. Pessimisten würden sagen: Nur zwei Punkte aus den vergangenen drei Spielen – das ist für die Fußballer des SVD eindeutig zu wenig im Kampf gegen den Abstieg. Die Optimisten dagegen würden auf den Positivtrend hinweisen: Nur eine Niederlage in den jüngsten vier Partien – das lässt hoffen.

Bezirksliga 7: SG Telgte – SV Drensteinfurt (Sonntag, 15 Uhr). Wenig Hoffnung für das Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Telgte macht allerdings die personelle Situation. „Es wird immer schlimmer“, sagt Drensteinfurts Trainer Volker Rüsing. Schon wieder fallen etliche Spieler aus. Jonas Rüsken, Markus Fröchte, Lars Hülsmann und Falk Bußmann fehlen schon seit vielen Wochen, Dennis Kreuzberg kehrt ebenfalls noch nicht zurück in den Kader.

Zu allem Überfluss hat sich Verteidiger Christopher Merten am vergangenen Sonntag, als er in der zweiten Mannschaft aushalf, einen Außenbandriss zugezogen und fällt länger aus. In dem gleichen Spiel hat Maximilian Groß einen Schlag aufs Ohr bekommen. „Es ist nicht dramatisch, muss aber beobachtet werden“, sagt Rüsing. Groß wird am Sonntag trotzdem dabei sein – und wahrscheinlich als einer von wenigen zunächst auf der Bank sitzen. Philipp Ressler hat krankheitsbedingt mit dem Training ausgesetzt.

Seljmesi-Debüt?

Eventuell stößt Dario Seljmesi, ein Spieler der dritten Mannschaft, dazu. Maximilian Schulze-Geisthövel und Dennis Hoeveler können den SVD dagegen nicht unterstützen. A-Jugendliche sind noch nicht hochgeschrieben. „An die Sache müssen wir mit Nachdruck rangehen“, sagt Rüsing. „Wenn es gut läuft, sind wir am Sonntag 13 Mann. Wir müssen uns irgendwie in die Winterpause retten.“ Fünf Partien haben die Drensteinfurter bis Weihnachten noch zu absolvieren, am Totensonntag und am Weihnachtsmarkt-Wochenende haben sie spielfrei.

Formstark

Nach dem achtbaren 1:1 gegen RW Westönnen will der SVD wieder kompakt stehen, Nadelstiche setzen und die sich bietenden Chancen diesmal effektiver nutzen. Favorit ist ganz klar Telgte. Das Team von Coach Frank Busch, das zuletzt Siege gegen Ostinghausen (4:2) und bei der Hammer SpVg II (3:1) feierte, ist seit vier Spielen und zu Hause komplett ungeschlagen und hat nur eine der jüngsten acht Partien verloren. Insgesamt kommt die SG auf fünf Siege sowie jeweils zwei Remis und Niederlagen. Keno Lubeseder, Josef Maffenbeier und Kevin Wolf haben zusammen 15 der 23 Saisontore erzielt.

Allerdings liegen die Telgter 13 Punkte hinter dem souveränen Spitzenreiter SV Westfalia Soest, der diesmal spielfrei hat. Mit dem Aufstiegsrennen haben sie also nichts zu tun und mit dem Abstiegskampf sowieso nicht – anders als der SVD, der auf dem ersten von vier Abstiegsplätzen steht.

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