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Sieg gegen Drittletzten Pflicht: SVR muss mehr Gegenwehr leisten

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Von: Matthias Kleineidam

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Sah früh die Rote Karte im Hinspiel gegen Aasee II: Ajas Taher (rechts).	Foto: Kleineidam
Sah früh die Rote Karte im Hinspiel gegen Aasee II: Ajas Taher (rechts) vom SV Rinkerode. © Kleineidam

Erst die 1:2-Pleite im Derby bei GW Albersloh, dann die 0:5-Klatsche bei Wacker Mecklenbeck: Bei den Fußballern des SVR hat sich Frust breitgemacht. Zudem gab es zuletzt große personelle Probleme. 

Kreisliga A2 Münster: SV Rinkerode – SV Blau-Weiß Aasee II (Donnerstag, 20 Uhr). „Es ist anstrengend als Trainer, sich zu motivieren bei den vielen Absagen“, gibt Trainer Sven Kuschel zu – und schiebt hinterher: „Es ist, wie es ist. Wir müssen gucken, dass wir das Beste draus machen.“

Das Heimspiel gegen den Drittletzten Aasee II tragen die Rinkeroder bereits an diesem Donnerstag (28. April) aus. „Wir haben das Spiel bewusst verlegt vom 1. Mai. Es war der Wunsch der Jungs“, sagt Kuschel und fordert von seinen Spielern daher die richtige Einstellung, eine ansprechende Leistung und drei Punkte. Ziel ist es, zumindest Position vier abzusichern. Die Plätze zwei und drei dürften vier Spiele vor dem Saisonende bei sechs respektive fünf Punkten Rückstand und dem deutlich schlechteren Torverhältnis gegenüber Wacker Mecklenbeck und Selm kaum noch zu erreichen sein.

Rot und spätes Tor

Nach drei Niederlagen nacheinander gegen BW Aasee II gelang dem SV Rinkerode im Hinspiel ein kleines Kunststück. Das Team musste nach einer Roten Karte für Ajas Taher in der 11. Minute lange in Unterzahl spielen. Trotzdem erzielte Joker Stefan Wiewer in der 87. Minute den 1:0-Siegtreffer.

Die Gäste aus Münster kämpfen gegen den Abstieg, benötigen jeden Zähler. Aasees zweite Mannschaft ist punktgleich mit dem Vorletzten Wolbeck II. Nach zwei 3:2-Erfolgen zum Start ins Jahr ist das Team um Melvin Buck seit drei Partien sieglos. Dem 1:4 gegen den souveränen Spitzenreiter Warendorfer SU folgten ein 0:4 beim Tabellenachten in Hiltrup und am Sonntag ein 1:2 trotz 35-minütiger Überzahl gegen Selm. Wenig angsteinflößend zudem aus Sicht des SVR: Auswärts hat Aasee II nur eins von neun Spielen gewonnen.

Das Personal

Was das Personal betrifft, sehnt Kuschel Entspannung herbei. „Wir hoffen, dass es gegen Aasee besser und der eine oder andere wieder fit wird, damit wir ein bisschen mehr Gegenwehr leisten können“, sagt der Coach. Luis Bertels, Felix Lütke Wöstmann und Aron Jakab könnten in den Kader zurückkehren. Jakab war zwei Wochen krank, wurde am Sonntag in Mecklenbeck geschont. Justus Giesbert war mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt. „Von ihm werden wir auch keine Wunder erwarten können“, so Kuschel. Pascal Heithorn (hat donnerstagabends Schule) und Alexander Kiel (verletzt) fallen definitiv aus.

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