„Secret Boy“ schafft es in Berlin auf Platz vier

DRENSTEINFURT ▪ Zwei Wochen vor dem Renntag in Drensteinfurt am 17. August fieberten die Mitglieder des Rennvereins Drensteinfurt mit „Secret Boy“ mit. Der Wallach aus dem Stall Drensteinfurt startete am Samstag mit Fahrer Robbin Bot anlässlich des Derby-Meetings in Berlin in einem internationalen Standardrennen.

Im „Gottlieb-Jauß-Memorial“ belegte der von Heinrich Platvoet aus Ascheberg gezogene Wallach zwar „nur“ den vierten Platz, doch kurzfristig stockte den Gästen auf den Tribünen der Atem. „Der als Außenseiter gestartete ,Secret Boy‘ wurde eingangs der letzten Gegenseite von hinten in die Schlacht geworfen, trat an wie auf Schienen und verbesserte rapide die Position, die ihm im Schlussbogen dann die Lage neben dem Favoriten ,Harry’s Bar‘ einbrachte“, schilderte der Sportliche Leiter des Rennvereins, Detlef Orth, den Verlauf des fünften Rennens über 1900 Meter in Mariendorf. „Lange ging der Wallach wie ein möglicher Sieger, erst ganz zum Schluss musste der Stewwerter dem kräftezehrenden Vorstoß Tribut zollen und kam als Vierter durchs Ziel.“

Dennoch fühlten sich die Besitzer Heinz Kuhlmann und Klaus Storck wie Sieger. Beide freuten sich nämlich über die neue, persönliche Bestzeit ihres „geheimen Burschen“ (Orth), der sich mit einer Durchschnittskilometerzeit von 1:13,3 Minuten eine neue Marke holte – und somit eine kurze Auszeit aufgrund eines Magengeschwürs bestens überbrückte. „In dieser Form wird der nächste Siegeslorbeer nicht lange auf sich warten lassen“, so Orth. Es wäre dann bereits der 14. Sieg seiner noch jungen Laufbahn

Eine weitere Nachricht ereilte den Rennverein aus Cuxhaven, wo Marko Jelen, Doppelsieger des Drensteinfurter Gästefahrens, derzeit mit seinen beiden Söhnen Dustin und Maurice Urlaub macht. Der 40-Jährige muss in diesem Jahr auf die erfolgsverwöhnte „Adream Wish“ verzichten, die in den Jahren 2012 und 2013 ihre Vorliebe für die Stewwerter Bahn demonstrierte, aber auf Malta ihre neue Heimat gefunden hat.

Marko Jelen will Hattrick

Jelen, der als Kind schon bei den Ponyrennen im Erlfeld dabei war, bekommt vom holländischen Besitzer Hermann Lammerts mit „Wanna van Ranum“ für dieses Jahr eine weitere siegverdächtige Teilnehmerin gestellt. Die Stute wurde in der vergangenen Woche auf der Jaderennbahn in Hooksiel zwei Mal Zweite und ging dort laut Detlef Orth wie eine kommende Siegerin. „Und ,Wanna van Ranum‘ hat das Zeug zum Gewinnen: Sie ist enorm antrittsschnell, kennt keine Fehler und ist derzeit gut drauf“, meint Orth. Und so kommt der Gelsenkirchener Ex-Profi seinem begehrten Ziel immer näher: dem Hattrick in Drensteinfurt. ▪ da

Infos zum Renntag gibt es unter: http://www.rennverein-drensteinfurt.de

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