Überlegener Sieg von „Secret Boy“

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Nach dem „Preis von Drensteinfurt“ in Dinslaken, den Michael Nimczyk (v.l.) mit „Elvis Attack“ gewann, gratulierten Klaus Storck, Paul Fels und Bernd Bussmann vom Rennverein.

DRENSTEINFURT - Das Aushängeschild des Stalls Drensteinfurt, „Secret Boy“, trat wieder einmal bei einem Trabrennen im niederländischen Wolvega an. Gegen zwölf „Kontrahenten der Extraklasse“, so der Sportliche Leiter des Rennvereins, Detlef Orth, sei es vor dem Zug kein leichter Gang gewesen, was allein an der Eventual-Siegquote zum Ausdruck kam.

Der Wallach ging mit Lehrlingsfahrer Danny Brouwer als 170:10-Außenseiter in diese Partie über 2100 Meter. Mit „Zenyatta“, Ex-Seriensieger „Diamond“ und dem aktuellen Doppelsieger „Amigo Butcher“ hatte es der Drensteinfurter Spitzentraber mit unliebsamer Konkurrenz zu tun.

Die Teilnehmer versammelten sich hinter dem Startwagenflügel zum „Prix Equilin“. Erwartungsgemäß übernahm sofort „Bronco Boko“ pfeilschnell das Kommando, während sich „Secret Boy“ zunächst einmal mit der dritten Position begnügte. Mit Erreichen der ersten Überseite witterte der 17-jährige Steuermann von „Secret Boy“ aber seine Chance, nahm den Wallach heraus, lief an den Gegnern vorbei und hatte damit schon das Nötigste getan. Von da ab spulte der Wallach sein Tempo herunter, ließ die Fahrt nie abflauen und war letztendlich mit der Kilometerzeit von 1:13,5 Minute einer der überlegensten Sieger des Meetings. Es war bereits der 19. Erfolg des „Stewwerter Heroes“ (Orth), der mit diesem Treffer seine Gewinnsumme auf 59 432 Euro schraubte und noch lange nicht das „Ende der Fahnenstange“ erreicht zu haben scheint.

Nach dem Rennen zeigte sich auch sein Trainer Appie Bosscha angetan von der Fahrt des jungen Danny Brouwer, der eigentlich aus einer Not heraus zu seinem Engagement gekommen war. Denn hätte „Secret Boy“ einen gestandenen Profi im Sulky gehabt, hätte er eine weitaus schlechtere Startnummer erhalten und das Rennen aus der zweiten Reihe in Angriff nehmen müssen. „Da Lehrlingsfahrer aber stets die besseren Startplätze zugewiesen bekommen, fiel die Wahl auf Brouwer, der seine Sache perfekt meisterte und wohl auch nicht zum letzten Mal hinter dem ,trabenden Geldschrank’ gesessen haben dürfte“, so Orth.

„Secret Boy“ habe mit diesem „Husarenstück“ wieder einmal Positivwerbung für den Drensteinfurter Rennverein gemacht. Mit dem Vorsitzenden Klaus Storck, Paul Fels und Bernd Bussmann war beim vergangenen Dinslakener Renntag wieder eine kleine Abordnung vor Ort, um für das Event in Stewwert am 16. August kräftig die Werbetrommel zu rühren, Nach dem „Preis von Drensteinfurt“ gratulierte das Trio dem aktuellen Champion Michael Nimczyk zu seinem Sieg mit „Elvis Attack“. Nimczyk durfte sich über Hochprozentiges freuen und wird in diesem Jahr anlässlich des Meetings eventuell „vorbeischauen“.

Schon jetzt dürfen sich alle Pferdefreunde laut dem Sportlichen Leiter Detlef Orth auf einen interessanten Renntag im Erlfeld freuen. Der wartet mal wieder mit einigen Neuerungen auf. So wird es in diesem Jahr unter anderem einen Fahrercup geben. Zudem wird mit der Viererwette eine neue, zusätzliche Wettart vorgestellt, „die alle bisher bekannten Quoten sprengen dürfte“. - da

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