Radsportler der Fortuna beim Münsterland Giro

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Zufriedene Fortunen im Zielbereich: (von links) Wolfgang Müller, Harry Romberg, Klaus Rubbert und Hans „Toto“ Klümper.

WALSTEDDE ▪ Der Sparkassen Münsterland Giro bildete das letzte und entscheidende Rennen für den German Cycling Cup und war gleichzeitig das Finale der Deutschen Jedermann-Meisterschaft im Radsport. Mit über 4500 Teilnehmern war die Radsport-Veranstaltung das größte Rennen der Serie. Bei der 9. Auflage des Giros galt es, das wohl anspruchsvollste Profil in der Geschichte des Rennens zu bewältigen. Auch Mitglieder von Fortuna Walstedde waren dabei.

Die Strecken über 70, 110 und 140 Kilometer führten in diesem Jahr durch die Kreise Coesfeld und Borken. Getreu dem Motto des Giros 2014 „Schluss mit lustig“ warteten bei der Runde Richtung Westen gleich zum Auftakt die Baumberge. Bei der Auffahrt zum Longinusturm war es die Aufgabe, den knackigen Anstieg mit einer Steigung von maximal 17 Prozent zu bewältigen. Dazu kamen im weiteren Streckenverlauf unter anderem der Daruper und der Schöppinger Berg.

Anne Tönnishoff, die erneut für das Rose Team Münsterland an den Start ging, erreichte über die lange Distanz von 140 Kilometern mit 860 Höhenmetern einen guten vierten Platz in ihrer Altersklasse. Die 43-Jährige benötigte 3:43:09 Stunden und fuhr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,7 km/h. Mit ihrer „starken Leistung“, so Tönnishoff, sicherte sie dem Rose Team Münsterland II den fünften Platz in der Mannschaftswertung.

Durch einen Sturz hatte die Radsportlerin der Fortuna den Anschluss an das vordere Feld verloren. „Die Aufholjagd erwies sich als gar nicht so einfach. Ich habe alles gegeben und bis zum Schluss gekämpft. Am Ende fehlten mir nur noch zwölf Sekunden, um Dritte zu werden – somit habe ich einen Platz auf dem Treppchen nur knapp verpasst“, berichtete Tönnishoff. „Ich bin aber sehr zufrieden mit meiner Leistung, hatte nach dem Sturz nicht mehr damit gerechnet, doch noch so eine gute Zeit zu fahren.“

Über die 110-km-Distanz mit 750 Höhenmetern gingen die Fortunen Harry Romberg, Hans „Toto“ Klümper, Klaus Rubbert und Wolfgang Müller an den Start. Auch sie zeigten eine gute Leistung. Romberg benötigte 2:55:36 Stunden. Das bedeutete eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,6 km/h und Platz 65 in seiner Altersklasse. Klümper brauchte 3:03:40 Stunden (35,9 km/h, AK-Platz 19), Rubbert 3:02:50 Stunden (36,2 km/h, AK-Platz 152) und Müller 3:15:04 Stunden (33,9 km/AK-Platz 30).

„Traumhafte Bedingungen“

Auf der 70-km-Strecke (250 Höhenmeter) startete Axel Beiske. Er benötigte 1:58:03 Stunden (Durchschnittsgeschwindigkeit 35,6 km/h, Platz 229 seiner Altersklasse).

Summa summarum erlebten die Fortunen laut Anne Tönnishoff „einen Münsterland Giro der Extraklasse, perfekte Temperaturen, traumhafte Bedingungen und das Münsterland von seiner besten Seite“. ▪ da

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