Handball

Schwere Verletzung trübt Vorfreude der HSG-Handballer

Trainer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt: Heinz Huhnhold.
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Trainer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt: Heinz Huhnhold.

Der einzige Neuzugang hat sich schwer verletzt, der erfahrenste Spieler den Verein gewechselt. All das trübt die Vorfreude auf die neue Saison. Trotzdem ist Heinz Huhnhold, neuer Trainer der HSG-Handballer, eine Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel optimistisch.

Drensteinfurt – In acht Tagen wird es ernst für die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Nach dann sieben Monaten Zwangspause geht es für die Jungs von Heinz Huhnhold in der Kreisliga 3 Münster wieder um Punkte. Erster Gegner der ambitionierten Mannschaft ist am Samstag, 3. Oktober (16.30 Uhr), auswärts Sparta Münster II. Der WA unterhielt sich mit Trainer Huhnhold über ...

... den Stand der Vorbereitung.

Es läuft den Umständen entsprechend gut. Die, die da sind, ziehen gut mit und versuchen das umzusetzen, was ich sehen möchte. In den Testspielen zeigt sich, dass wir auf einem guten Weg sind. Allerdings hat sich die Verletztenliste ausgeweitet. Philipp Lohmann hat sich im Trainingsspiel gegen die eigene A-Jugend einen Kreuzbandanriss zugezogen, musste operiert werden und fällt höchstwahrscheinlich sehr lange aus. Das ist bitter. Philipp ist der Bruder von Matthias Lohmann und aus der A-Jugend hochgekommen. Er spielt im Rückraum, ist wirklich ein wuchtiger Spieler und wird uns fehlen. Finn Risthaus befindet sich im Aufbautraining. Er geht laufen, will seine Verletzung ganz auskurieren und versucht, zum Saisonbeginn wieder dabei zu sein. Finn ist wichtig für die Mannschaft. Er war in der letzten Saison einer der Haupt-Torschützen.

... die personellen Veränderungen.

Einziger Zugang ist Philipp Lohmann, ansonsten haben wir keine Neuen. Alexander Kramm ist zum Bezirksliga-Aufsteiger SC Eintracht Heessen gewechselt. Von der Erfahrung her ist es ein herber Verlust für uns, wenn ein solcher Stammspieler geht. Aber ich glaube mal, wir haben es in der Vorbereitung und den Tests – auch gegen Heessen, als wir gegen Alex gespielt haben (31:26-Sieg/Anmerkung der Redaktion) – ganz gut kompensiert. Wir können es halt nicht ändern. Sein Sohn Lasse ist auch mit nach Heessen gegangen, hat bei unserer A-Jugend aber noch ein Gastspielrecht.

... die Qualität im Kader.

Ich glaube, dass wir auf einem sehr guten Weg sind, um oben anzugreifen – auch weil wir viele junge Spieler mit dabei haben. Wir werden in der Liga ein Wörtchen mitreden.

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