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Schwach und ohne Biss: SVD verliert gegen Neubeckum verdient

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Von: Rainer Gudra

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Thorsten Heinze war mit dem Auftritt seines Teams alles andere als zufrieden.
Thorsten Heinze war mit dem Auftritt seines Teams alles andere als zufrieden. © Matthias Kleineidam

Fehlstart für den SV Drensteinfurt: Zum Auftakt der Saison 22/23 in der Fußball-Bezirksliga 7 verlor das Team von Thorsten Heinze vor knapp 100 Zuschauern im Erfeld mit 1:4 (0:3) gegen den SV Neubeckum.

Drensteinfurt - „Gegen einen schlechten Gegner haben wir noch schlechter gespielt. Wir waren echt nicht gut, hatten keinen Biss – und Neubeckum war dann brutal effektiv“, war Heinze vom ersten Auftritt enttäuscht. Die Gäste brauchten in den ersten 45 Minuten drei Schüsse auf das Gehäuse von Olaf Woltering, um die Partie im Grunde schon zu entscheiden.

Dreimal naiv verteidigt

„Wir haben da jeweils naiv verteidigt, sie quasi zu den Toren eingeladen“, meinte Heinze. So beim 0:1 nach 17 Minuten, als Michel Osmanovic im Mittelfeld nicht konsequent angegriffen worden ist und dessen Flatterball aus 20 Metern hinter Woltering einschlug. Auch für das 0:2 nach 36 Minuten sorgte Osmanovic – dieses Mal aber vom Punkt aus, nachdem Nils Kröger seinen Gegenspieler im Bereich Grundlinie/Ecke Sechzehner festgehalten und der die Einladung dankend angenommen hatte. Und beim 0:3 (40.) traten zwei Drensteinfurter nach einem Querpass von der Grundlinie über den Ball, sodass Martin Varis am hinteren Pfosten die Kugel nur noch über die Linie schieben musste.

Dreier-Wechsel nach 60 Minuten

„Bei dem Wetter zur Pause mit 0:3 hinten, das ist dann auch noch einmal ein Brett“, meinte Heinze, der nach 60 Minuten mit einem Dreierwechsel und einigen Umstellungen noch einmal alles versuchte. Leo-Felix Steinert traf, gerade zwölf Minuten auf dem Platz, zum 1:3, und als der SVD gerade „All in“ gehen wollte, machte Philipp Halfar mit dem 1:4 alle Hoffnungen zunichte. Auch nach der Gelb-Roten Karte für Nils Kröger nach einem harten Einsteigen versuchte der SVD noch einmal alles und stellte auf eine Dreierkette um, doch „wirklich gute Chancen hatten wir nicht mehr. Zu oft kam der letzte Pass zu ungenau“, meinte Heinze.

Jetzt zum TuS Wiescherhöfen

Nächsten Sonntag wartet das Auswärtsspiel beim TuS Wiescherhöfen, am Dienstag wird vor dem Training das 1:4 noch einmal Thema sein. „Weiter hart arbeiten und positiv nach vorne gucken“, das will Heinze seinem Team nach Abschluss der kleinen Analyse mit auf den Weg geben. Dass die Probleme in der Vorbereitung, bedingt durch die personellen Engpässe, mit entscheidend für die Auftaktniederlage gewesen sein könnten, glaubt Heinze nicht: „Die, die gespielt haben, waren alle fit.“

SV Drensteinfurt: Woltering – V. Kröger, Popil (85. Gröneweller), N. Kröger, Fröchte – Ressler, Heitplatz (60. Steinert) – Wichmann, Benasaid (60. Vogt), Höveler, Hülsmann (60. Groß)

Tore: 0:1 Osmanovic (17.), 0:2 Osamanovic (36., Folelfmeter), 0:3 Varis (40.), 1:3 Steinert (70.), 1:4 Halfar (73.)

Bes. Vork.: Gelb-Rot gegen N. Kröger für Foulspiel (76.)

Tore: 0:1 Osmanovic (17.), 0:2 Osamanovic (36., Folelfmeter), 0:3 Varis (40.), 1:3 Steinert (70.), 1:4 Halfar (73.)

Bes. Vork.: Gelb-Rot gegen N. Kröger für Foulspiel (76.)

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