SVD schlägt frustrierten Türkischen SC aus Hamm 4:0

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In körperbetont geschnittenen Trikots setzten sich die von Ivo Kolobaric (mittlere Reihe links) trainierten Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt gegen den Türkischen SC Hamm durch. Sponsor des Outfits ist die Vereinigte Volksbank Münster. Peter Saphörster (rechts), Leiter der Drensteinfurter Filiale, übergab die Trikots vor der Partie.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – Türkischer SC Hamm: 4:0. Kein gutes Bild gaben die Bezirksliga-Fußballer der Türkischen SC Hamm beim Auswärtsspiel gegen den SV Drensteinfurt ab – und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen erwischten die Jungs von Trainer Erdal Akyüz einen gebrauchten Tag und mussten sich deutlich mit 0:4 (0:2) geschlagen geben. Zum anderen siegte bei den Gästen der Frust über die guten Manieren. Der SVD setzte sich mit dem zweiten Erfolg im zweiten Spiel zusammen mit Wiescherhöfen an die Tabellenspitze.

„Es war ein bisschen unruhig das Ganze. Ich habe eine junge Mannschaft“, kommentierte der TSC-Coach das Verhalten seiner Spieler auf dem Platz. Ganz anders sah das SVD-Trainer Ivo Kolobaric: „Das hatte mit Fußball nichts zu tun. Einige unserer jungen Leute haben ein bisschen Angst gehabt, das merkte man ihnen an.“ Der Kragen platzte Kolobaric, als ein Hammer in der 74. Minute in Richtung eines Drensteinfurters spuckte. Kurz zuvor hatte Anil Yavuz wegen Beleidigung die Gelb-Rote Karte gesehen (71.) und sich danach auch noch mit Oliver Logermann angelegt. Seine Elf sei provoziert worden, sagte Akyüz. „Als der 20er (Logermann/Anm. d. Red.) vom Platz war, war Ruhe.“

Fußball gespielt wurde auf dem Rasenplatz im Sportzentrum Erlfeld übrigens auch. „Wir machen das Spiel, die die Tore“, ärgerte sich Erdal Akyüz. Nachdem Ernur Algan eine gute Chance vergeben hatte, erzielte Markus Fröchte nach einer guten Aktion von Dennis Drepper das 1:0 für Drensteinfurt (27.). Direkt im Anschluss vergab erneut Algan. Das 2:0 fiel durch eine Standardsituation. Logermann bediente Leon van Elten, der per Kopf erfolgreich war (40.). „Das war absolut kein Freistoß“, monierte Akyüz. Für seinen Gegenüber Kolobaric war der zweite Treffer „wichtig“. Denn „das war kein gutes Spiel von uns. Wir haben zu hektisch gespielt. Es kam überhaupt kein Spielfluss auf.“

Mit dem 3:0 kurz nach dem Seitenwechsel durch Logermann, der Keeper Ibrahim Sariman umkurvte (50.), war die Partie entschieden. Für Akyüz war es „klares Abseits“. Yavuz (62.) und Ersin Sen (78.) hatten den Ehrentreffer auf dem Fuß. Yavuz’ Flachschuss parierte SVD-Schlussmann Damian Liesemann, Sens Versuch ging übers Tor. Das 4:0 fiel in der 88. Minute. Sariman schoss Kapitän Mustafa Akyüz an, Isse Sander nahm das Geschenk dankend an und drückte das Leder zum Endstand über die Linie. ▪ mak

SVD:Liesemann, J. Heinsch, Fröchte, van Elten, Gieseler, Niehues, Drepper, Kowalik, Grönewäller, D. Heinsch, Logermann (eingewechselt: Sander, Wagner, Bolmerg)

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