HSG-Herren sind bei Eintracht Hiltrup Favorit

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Alexander Kramm (am Ball) spielt mit der HSG bei Eintracht Hiltrup.

Männer, Bezirksliga 3: DJK Eintracht Hiltrup – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Samstag, 18.30 Uhr). Die beiden Spitzenspiele gegen Hohne/Lengerich und in Gronau innerhalb von 24 Stunden sind passé. Am 20. Spieltag bekommt es die erste Herrenmannschaft der HSG mit einem Gegner aus dem Tabellenkeller zu tun. Die Hiltruper sind Vorletzter und müssen punkten, um dem Abstieg zu entgehen.

Mit 11:27 Zählern liegen die Gastgeber auf einem der beiden Abstiegsplätze, aber nur einen Punkt hinter der DJK Sparta Münster – für die Eintracht Grund genug, um motiviert in die Partie gegen die Spielgemeinschaft zu gehen. Deren Trainer Volker Hollenberg warnt: „Die müssen gewinnen, und wir sollten tunlichst dagegenhalten.“ Die HSG konnte sich zuletzt um einen Platz verbessern, steht auf Rang fünf und ist damit der klare Favorit. Allerdings hat sie gegen Teams von unten öfter Probleme. Das zeigen die Niederlagen gegen den Drittletzten Sparta Münster und Schlusslicht Jahn Rheine.

Das Hinspiel gewann die HSG gegen Hiltrup mit 31:26, Hollenberg muss wieder mit einer dezimierten Mannschaft nach Hiltrup fahren. „Wir haben sieben bis acht Feldspieler, und die DJK ist im Tempospiel ganz gut. Außerdem haben die eine offensive Abwehr, die auch Kräfte raubend ist. Das wird keine dankbare Aufgabe.“

Frauen, Bezirksliga 3: HSG – TuS Recke (Sonntag, 18 Uhr in Ascheberg). Nach der knappen Niederlage beim Tabellenvorletzten Coesfeld II wollen die HSG-Damen ihrer Favoritenrolle diesmal gerecht werden. Alles andere wäre eine große Blamage. Schließlich kommt das Schlusslicht aus Recke nach Ascheberg. Die Gäste haben erst eine Partie für sich entschieden und stehen mit 2:32 Punkten abgeschlagen auf Rang zwölf.

HSG-Coach Jochen Bülte erwartet „ein dankbares Spiel“. Trotzdem dürfe man nicht überheblich werden – was ein kritischer Blick auf das Hinspiel unterstreicht. Das gewann die Spielgemeinschaft nämlich nur hauchdünn (25:24). Außerdem plagen die Gastgeberinnen personelle Sorgen. Weiterhin verletzt sind Hannah Kock und Luisa Eickmeyer. Maria Sesler fällt wohl längere Zeit aus. Die gute Nachricht: Mit Lisa Sellinghoff und Katharina Kliewe ist die Königsposition Rückraum-Links wieder voll besetzt. Zudem wird Marieke Breuer, die in der Vorwoche ihren Einstand bei den Damen gab, mit ihrem Doppelspielrecht erneut aushelfen. - mt

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