Tennis

„Denkwürdige“ Saison für den TC Rinkerode

Aljoscha Groß, Sieger der Vereinsmeisterschaften im Einzel 2019, startet mit den Herren des TC Rinkerode in der Bezirksklasse. Foto: Verein
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Aljoscha Groß, Sieger der Vereinsmeisterschaften im Einzel 2019, startet mit den Herren des TC Rinkerode in der Bezirksklasse.

Von den acht Seniorenmannschaften, die der Tennis-Club Rinkerode ursprünglich gemeldet hatte, hat sich lediglich das Herren-Team um Bastian Langheim entschieden, diese laut Gudrun Richter „denkwürdige Sommersaison“ zu spielen. Allerdings ist in der Bezirksklasse das Feld der Gegner geschrumpft.

Rinkerode – Statt der sonst üblichen sechs stehen dieses Mal nur vier Partien auf der Agenda. Start ist am 11. Juni (Fronleichnam), erster Gegner ist auswärts die dritte Mannschaft der TG Stadtlohn/Ahaus. Außerdem trifft der TCR auf eigener Anlage auf den TC Preußen Münster (20. Juni) und den ASV Senden (15. August) und ist zum Abschluss am 23. August zu Gast beim TC Rot-Weiß Dülmen. Rinkerodes Nummer eins ist Felix Dojak, direkt hinter ihm sind Nils Karwatzki und Mike Mathis gemeldet.

Alle anderen Teams des TCR verzichten auf eine Teilnahme an der Sandplatzsaison, nachdem die Pandemie Maßnahmen erforderlich gemacht hat wie Spiele ohne Zuschauer, Coaching, Abklatschen, gemeinsames Essen und Feiern. Für die Jugend- und Kindermannschaften wird es Mitte Juni weitere Informationen vom Westfälischen Tennis-Verband (WTV) geben.

Mitgliederbefragung

Auch beim TCR rüttelte das Coronavirus das Vereinsleben durcheinander. Der Vorstand berät sich via Videokonferenzen, war und ist jedoch von den Entscheidungen der Behörden sowie des WTV abhängig. Die Mitgliederversammlung, die im März abgesagt werden musste, konnte noch nicht neu terminiert werden. „Um jedoch eine wichtige Entscheidung herbeizuführen, wurde eine Mitgliederbefragung auf den Weg gebracht“, teilt Pressewartin Gudrun Richter mit.

„Wir sind froh, dass wir wenigstens seit Anfang Mai wieder Tennis spielen dürfen unter den besonderen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen“, sagt der 1. Vorsitzende Frank Pinnekamp zur aktuellen Situation. „Eines Tages werden wir hoffentlich wieder zur Normalität zurückkehren können, denn das Vereinsleben vermissen alle sehr.“

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