Reiten

Theresa Koch vom RV Rinkerode ist vielseitig und erfolgreich

Das Geländereiten ist das Steckenpferd von Theresa Koch aus Rinkerode.
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Das Geländereiten ist das Steckenpferd von Theresa Koch aus Rinkerode.

Die Rinkeroderin Theresa Koch ist gerade einmal zwölf Jahre alt und schon jetzt bundesweit unterwegs, um erfolgreich an Vielseitigkeitsreitturnieren teilzunehmen. Immer mit dabei sind ihre größten Fans: Mitglieder ihre Familie.

Rinkerode – Früh fing die junge Rinkeroderin an, sich mit Pferden auseinanderzusetzen. „Ich bin mit dem Reiten groß geworden“, erinnert sie sich. Auch ihre Mutter Ulrike weiß noch genau, wie alles begann. So ging sie stets gemeinsam mit ihrer Tochter auf dem Nachbarspony „Pete“ durch das Dorf spazieren und begrüßte die einzelnen Rinkeroder.

Ihre gesamte Familie steht mit Pferden in Verbindung, sei es bei der Pferdezucht oder dem Reitsport an sich. „Das wurde mir in die Wiege gelegt“, schmunzelt Theresa im persönlichen Gespräch.

Mittlerweile reitet sie nicht mehr auf dem Pferd der Nachbarn, sondern hat zwei sportliche Ponys zur Verfügung gestellt bekommen. Mit „Vive being B“ oder auch „Bobby“ genannt, erzielte sie sogar schon einige Erfolge. So gewann sie 2019 die Kreismeisterschaft im Vielseitigkeitsreiten, holte sich dieses Jahr den dritten Platz beim U25-Bundeschampionat in Warendorf und belegte Platz vier in der Einzelwertung bei der Goldenen Schärpe für die Ponys. Für die Zukunft erhofft sich die Rinkeroderin viele weitere Erfolge beim Vielseitigkeitsreiten.

Wenn ich nicht den ganzen Tag am Stall bin, treffe ich mich mit Freunden.

Theresa Koch

Ihr größter Traum sei es, einmal die Euromeisterschaften zu gewinnen, schwärmt Theresa. Dafür tut die junge Gymnasiastin einiges und verbringt den größten Teil ihrer Zeit bei den Pferden. Dreimal die Woche nimmt sie Unterricht, um sich stets zu verbessern. Ihr Steckenpferd sei dabei vor allem das Geländereiten.

Immer an der Seite ihrer Tochter Theresa: Ulrike Koch ist sehr stolz.

Mittlerweile ist die junge Reiterin bundesweit und sogar auch außerhalb von Deutschland unterwegs, um zu trainieren und an Reitturnieren teilzunehmen. Das nehme viel Zeit in Anspruch, erklären Mutter und Tochter. Dennoch versuche sie, den einen oder anderen Moment auch für ihre Freizeitgestaltung zu nutzen. „Wenn ich nicht den ganzen Tag am Stall bin, treffe ich mich mit Freunden“, sagt die junge Theresa Koch.

Glückspfennig darf nicht fehlen

Ihre Familie steht beim Reitsport stets hinter ihr und unterstützt sie. Mutter Ulrike, Oma Gitti und Opa Hugo sind bei den Turnieren immer mit dabei und feuern sie an. Der Glückspfennig, den ihr Oma Gitti jedes Mal vor den Turnieren gibt, darf auch nicht fehlen.

Ob sie in Zukunft mit Pferden arbeiten möchte oder einen ganz anderen Weg einschlagen wird, weiß die Zwölfjährige noch nicht. Aber bei einem Wunsch ist sie sich ganz sicher. „Ich hoffe, dass Bobby gesund bleibt und wir weiterhin so erfolgreich sind“, sagt Theresa Koch und blickt optimistisch in die Zukunft.

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