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[Update] Viertelfinale ist Endstation für den SVR im Pokal

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Von: Matthias Kleineidam

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SVR-Torschütze Jan Hoenhorst (rechts) und Gievenbecks Justus Kurk. Foto: Kleineidam
SVR-Torschütze Jan Hoenhorst (rechts) und Gievenbecks Justus Kurk © Kleineidam

Raus mit Applaus: Drei Mannschaften hatten die Fußballer des SV Rinkerode im Pokal geärgert und ausgeschaltet, der Westfalenliga-Spitzenreiter aus Gievenbeck war allerdings mindestens eine Nummer zu groß für die Rinkeroder. 

Kreispokal Münster, Viertelfinale: SV Rinkerode – 1. FC Gievenbeck 1:7. Sie mussten sich dem Titelfavoriten, dem im 16. Pflichtspiel der Saison der zwölfte Sieg gelang, am Donnerstagabend deutlich geschlagen geben.

„Wir hatten in der einen oder anderen Aktion vielleicht zu viel Respekt, waren zu nervös“, sagte SVR-Trainer Sven Kuschel. Allerdings sei das Ergebnis zwei Tore zu hoch ausgefallen. „Am Ende haben wir ein bisschen die Ordnung verloren.“ Gievenbeck habe „geilen Fußball gespielt. Es war ein toller Abend für die Jungs, und ich glaube, wir haben uns in der ersten Halbzeit teuer verkauft“, sagte Kuschel.

Fünf Wechsel in der Startelf

Gegenüber dem 3:1-Erfolg in Ascheberg vier Tage zuvor gab es fünf Veränderungen in der Startelf. Schwitte, Somaskantharajan, Jakab, Chelvanathan und Maurice Heithorn begannen für Rips, Düker, Lütke Wöstmann, Hauser und Schwack. 

In der Anfangsphase hielt der SVR vor gut 300 Zuschauern nicht nur richtig gut dagegen, sondern richtig gut mit. Nach einem vielversprechenden Spielzug über Sinthusen Chelvanathan und Maurice Heithorn verpasste Jan Hoenhorst in der Mitte knapp (6.). Der erste sehenswerte Angriff der Gäste führte direkt zur Führung. Guglielmo Maddente flankte, Peter Stüve traf per Kopfball (20.). Auf der anderen Seiten war Aron Jakabs Abschluss aus frei stehender Position eher eine Rückgabe (21.). Eiskalt dagegen Gievenbeck: Kapitän Nils Heubrock bediente Stüve, der vollendete erneut – 0:2 (26.). Kurz darauf kam Routinier Michael Fromme zum Abschluss, schoss aber zu unplatziert (30.). Das war‘s in der ersten Halbzeit, in der der Favorit zunehmend Kontrolle hatte und aufseiten der Rinkeroder vor allem Spielführer Alexander Kiel auffiel.

Hoenhorst verkürzt

Der SVR kam gut aus der Pause. „Wir hatten das 1:2 auf dem Fuß, scheitern aber am Torwart und kriegen genau im Gegenzug das 0:3“, sagte Kuschel. Stüve nahm Tempo auf und war durch (56.). „Das machen sie überragend“, konstatierte Kuschel. Hoenhorst ließ die Gastgeber jubeln und verkürzte (62.). „Wir hatten echt eine gute Phase“, sagte Kuschel. Doch Maddente in Arjen-Robben-Manier (63.), Christian Keil (70.) und Heubrock per Elfmeter (74.) legten zum 1:6 nach. Rinkerodes Innenverteidiger Dominik Grünhagel hatte auf der Linie die Hand zu Hilfe genommen und die Rote Karte gesehen. „Dann mussten wir auf 4-4-1 umstellen und waren hinten ein bisschen ungeordnet“, sagte Kuschel. Anton Mand sorgte mit seinem Treffer für den Endstand (78.).

SVR: Schwitte – Vogel, Grünhagel, P. Heithorn (64. Giesbert), M. Heithorn – Jakobtorweihe (85. Schwack), Somaskantharajan – Jakab (58. Ipek/70. Taher), Chelvanathan, Kiel – Hoenhorst

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