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„Einfach unglaublich“: Philip Goroncy ist deutscher Vizemeister

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Von: Matthias Kleineidam

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Trainer, Sportler und Longenführerin: Theo Hölscher, Philip Goroncy und Antje Döhnert. Foto: Verein
Trainer, Sportler und Longenführerin: Theo Hölscher, Philip Goroncy und Antje Döhnert. © Verein

Drensteinfurt – Nächster großer Erfolg für Philip Goroncy: Der 16-jährige Drensteinfurter, der für den RV Herbern startet und seit Juli Westfälischer Meister im Voltgieren ist, hat bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) in Krumke (Sachsen-Anhalt) Silber geholt.

„Ich bin sehr stolz auf meine jungen Voltigierer. Alle drei auf der Westfalischen Meisterschaft Nominierten haben es ins Finale geschafft”, resümierte Longenführer Theo Hölscher am Ende der Veranstaltung. Die beiden Juniorinnen Amara Samuel und Johanna Rolf starteten in einem dichten Leistungsfeld von 46 Teilnehmerinnen. Sie freuten sich sehr über den Einzug ins Finale und belegten den 19. und 21. Platz. Beide voltigierten auf dem Pferd „Gold-Feuer W“, das als Routinier wieder einen guten Job gemacht habe.

Der Westfalenmeister Philip Goroncy darf sich nun auch deutscher Vizemeister nennen. Der Stewwerter startete auf „Hendrikx“ vom RV Wehdem-Oppendorf mit Antje Döhnert an der Longe. Sie hatte ihr Pferd erneut zur Verfügung gestellt, da Hölschers „Camarro S“ immer noch verletzungsbedingt pausieren muss. Goroncy konnte sich gegen die meisten der nur neun Konkurrenten behaupten und musste sich lediglich dem amtierenden Weltmeister Jannik Liersch aus Bayern geschlagen geben. Der 16-Jährige aus Drensteinfurt wurde als bester männlicher Neustarter geehrt und freute sich unverhofft über einen Geldpreis.

Direkt hinter dem Weltmeister

„Ich hätte niemals damit gerechnet“, meinte Goroncy nach seinem zweiten Platz auf Anfrage. Vor seinem DJM-Debüt hatte er gesagt, dass schon der fünfte Rang ein echter Erfolg wäre. „Nach dem ersten Durchgang war ich selber echt überrascht, dass ich schon mit relativ viel Vorsprung auf dem zweiten Platz lag und die erste Kür gewinnen konnte“, berichtete Philip Goroncy. „Im Endeffekt war es einfach unglaublich, auf dem Treppchen direkt hinter dem Weltmeister zu stehen.“

Maßgeblich beigetragen haben zu diesen Erfolgen des Reitvereins von Nagel Herbern in Sachsen-Anhalt das Trainerteam Theo Hölscher, Eva Rotert und Sabrina Vogelsang.

(mit Material vom RV Herbern)

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