Fußball

Ex-Meistertrainer Lohrmann: Rückkehr zum SVD nach 15 Jahren

Peter Lohrmann wird in der Saison 2021/22 die zweite Fußballmannschaft des SV Drensteinfurt trainieren. Foto: Kleineidam
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Peter Lohrmann wird in der Saison 2021/22 die zweite Fußballmannschaft des SV Drensteinfurt trainieren.

Für das Team um den Sportlichen Leiter des SV Drensteinfurt, Uwe Heinsch, war es „die größte Baustelle“, die es zu beseitigen galt. Das ist mit Erfolg geschehen. Wie der WA bereits berichtet hat, wird Peter Lohrmann zur neuen Saison Trainer der zweiten Fußballmannschaft.

Drensteinfurt – Der Coach kehrt damit nach 15 Jahren zum SVD zurück. Mit ihm war der Verein 2005 als Meister der Kreisliga B ins Oberhaus auf Kreisebene aufgestiegen. In der B-Liga werden Lohrmann und sein Team auch in der Spielzeit 2021/22 um Tore und Punkte kämpfen. Der 59-Jährige tritt die Nachfolge von Dominik Heinsch an. Der 32-Jährige, der seit Herbst 2019 erst als Interims- und dann als Dauerlösung aktiv war, tritt aus beruflichen Gründen kürzer und schließt sich im Sommer als Spieler der dritten Mannschaft von Wacker Mecklenbeck an.

Uwe Heinsch ist glücklich, dass die erneute Zusammenarbeit mit Lohrmann zustande kommt. „Peter passt mit seinen Ansätzen, Ideen und Fähigkeiten als Trainer genau in das von uns erstellte Profil für die neue Ausrichtung beim SVD“, sagt der Sportliche Leiter. Lohrmann könne die Spieler besser machen. „Er soll nachhaltig sowohl junge als auch gestandene Spieler als Unterbau für die erste Seniorenmannschaft fördern und weiterentwickeln.“

5. Juni 2005: SV Drensteinfurt steigt als Meister in die Kreisliga A auf

5. Juni 2005: Der SV Drensteinfurt steigt als Meister in die Kreisliga A auf. Foto: Daniel Drepper
5. Juni 2005: Der SV Drensteinfurt steigt als Meister in die Kreisliga A auf. Foto: Daniel Drepper
5. Juni 2005: Der SV Drensteinfurt steigt als Meister in die Kreisliga A auf. Foto: Daniel Drepper
5. Juni 2005: Der SV Drensteinfurt steigt als Meister in die Kreisliga A auf. Foto: Daniel Drepper
5. Juni 2005: SV Drensteinfurt steigt als Meister in die Kreisliga A auf

Die Gespräche mit dem Familienvater, der Ende der Neunzigerjahre nach Drensteinfurt zog, habe ein Team geführt, betont Heinsch. Neben ihm waren der stellvertretender Sportliche Leiter Bernd Drepper, Dennis Popil als Obmann der zweiten Mannschaft sowie die beiden neuen Vorsitzenden Thomas Klein und Klaus Lasthaus beteiligt.

Ich will einfach ein bisschen Spaß haben.

Peter Lohrmann

Lohrmann hält den Ball bewusst flach. „Ich bin gespannt, ob es genauso gut wird wie damals“, sagt der zukünftige Trainer, der als Bereichsleiter bei einer großen Versicherung tätig ist. Anfangs sei er nicht so begeistert gewesen, als die Anfrage vom SVD kam. Was ausschlaggebend war, erneut seine Zusage zu geben: „Ich mag Fußball und bin Stadiongänger“, sagt der Anhänger des FC Schalke 04. „Irgendwie musst du ja die Witterung behalten. Mir geht es nicht darum, Messi oder Ronaldo im Kader zu haben, sondern ich will einfach ein bisschen Spaß haben und brauche ein paar Jungs, die Spaß haben wollen. Und wie ich es mitbekommen habe, gibt es die beim SVD wohl. Das hört sich alles ganz vernünftig an. Und wenn alle sagen, wir wollen Spaß haben, dann lass uns das doch machen. Und wenn wir Spaß haben, dann kommen die Punkte von alleine.“ Ihm gehe es hauptsächlich darum, eine Mannschaft aufzubauen, sagt Lohrmann.

Erste Station TuS Freckenhorst

Aufgrund von Dissonanzen zwischen den beiden Parteien waren der SVD und Lohrmann 2006 getrennte Wege gegangen. Ein Jahr zuvor hatte der Coach mit der ersten Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga A geschafft. Das junge Team bestand allein aus Spielern aus der eigenen Jugend und überzeugte als Kollektiv. Von 2003 bis 2006 war Lohrmann Trainer des SVD I. Davor hatte er zunächst ein bisschen bei den Alten Herren gekickt sowie kurzzeitig die B-Jugend und die zweite Mannschaft gecoacht. Die erste Trainerstation des 59-Jährigen war Anfang der Neunzigerjahre der TuS Freckenhorst.

Peter Lohrmann ist gespannt, wann es im Amateurfußball wieder richtig losgeht, und freut sich auf seine neue Aufgabe. „Die erste Mannschaft muss sich neu strukturieren. Das ist nicht ganz so einfach. Wir müssen gucken, dass wir den Unterbau in Ruhe und vernünftig zusammenhalten.“

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