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Personalmisere zur Unzeit: Mehrere Stammspieler fehlen dem SVD in Ostinghausen

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Von: Matthias Kleineidam

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Kraftakt vonnöten: Philipp Ressler (rechts) tritt mit dem SV Drensteinfurt schon an diesem Samstag in Ostinghausen aus – falls er überhaupt spielen kann.	 Foto: Hoffmann
Kraftakt vonnöten: Philipp Ressler (rechts) tritt mit dem SV Drensteinfurt schon an diesem Samstag in Ostinghausen aus – falls er überhaupt spielen kann. © Hoffmann

Ausgerechnet zum Start in die Wochen der Wahrheit fehlen dem SV Drensteinfurt mehrere Stammkräfte. Das Spiel bei den formstarken Sportfreunden Ostinghausen findet bereits an diesem Samstag statt.

Bezirksliga 7: SF Ostinghausen – SV Drensteinfurt (Samstag, 15 Uhr). 27 von 32 Spielen sind absolviert. Die Fußballer des SVD haben gute Karten, nach dem freiwilligen Rückzug aus der Landesliga den Absturz in die Kreisliga zu verhindern. Noch haben sie alles selbst in der Hand. Doch der Druck wächst, und die personellen Sorgen sind riesig. Vier, wahrscheinlich sogar fünf Leistungsträger werden beim Spiel in Ostinghausen fehlen – mindestens.

Das Restprogramm

An diesem Wochenende beginnen die Wochen der Wahrheit für die Drensteinfurter. Zunächst geht es nach Ostinghausen, die letzten Gegner heißen Hammer SpVg II (8. Mai), SVE Heessen (22. Mai), SV Neubeckum (29. Mai) und SW Hultrop (6. Juni). Ein „Endspiel“ am Pfingstmontag in Hultrop sollte unbedingt vermieden werden.

Die Ausgangslage

Vier Mannschaften steigen ab. Die Hammer SpVg II und BW Sünninghausen dürften keine Chance mehr haben, für Liesborn sieht es auch schlecht aus. Sollte der SVD Sönnern hinter sich lassen, dürfte es mit dem Klassenerhalt was werden. Aktuell beträgt der Vorsprung auf den Viertletzten drei Punkte. Weil der an diesem Samstag (30. April) Westfalia Soest erwartet – der Spitzenreiter kann bereits Meister werden und hat daher nichts zu verschenken –, am nächsten Wochenende spielfrei hat und am 15. Mai beim Tabellenzweiten TuS Freckenhorst antritt, haben die Stewwerter die Chance, sich etwas abzusetzen.

Der Gegner

Zum Start in die Wochen der Wahrheit wartet die Mannschaft der Stunde auf den SVD. Die jüngsten drei Ergebnisse Ostinghausens sind beeindruckend: 5:0 in Westönnen, 5:0 gegen Telgte und 8:0 bei der Hammer SpVg II. Die Sportfreunde stampften ihre Gegner in Grund und Boden. Und zwischendurch gab es einen Erfolg nach Elfmeterschießen im Pokal-Halbfinale gegen den Favoriten Westfalia Soest.

Das Personal

Die Vorzeichen seien „nicht so optimal“, sagt SVD-Trainer Thorsten Heinze. „Wir spielen auswärts, gegen den Tabellenvierten, der in bestechender Form ist, und uns fehlen mindestens vier Stammspieler plus der Edeljoker.“ Einen personellen Engpass gibt es vor allem in der Hintermannschaft. Kapitän Leon van Elten ist gelbgesperrt, Markus Fröchte und Dennis Hoeveler sind aus privaten Gründen nicht dabei, und Alexander Pankok leidet an einer Nasennebenhöhlenentzündung. Weil Angreifer Falk Bußmann aufgrund von Knieproblemen wohl auch ausfällt, wäre es gut, Maximilian Schulze-Geisthövel könnte aushelfen. Doch auch der treffsichere Joker wird nicht mitwirken. Ob Philipp Ressler und Robin Wichmann auflaufen können, ist unsicher. „Sie waren die Woche angeschlagen, hinter ihnen steht ein großes Fragezeichen“, sagt Heinze. Zurück im Kader ist Leo Steinert.

Das Ziel

Aufgrund der Personalmisere wäre der SVD schon mit einem Remis zufrieden. „Wenn ich die Voraussetzungen so sehe, würde ich das sofort unterschreiben“, sagt der Coach. Hoffnung macht zumindest das Hinspiel.

Das Hinspiel

Dass der SVD in der Lage ist, Ostinghausen zu schlagen, zeigte das Team Mitte November beim 2:1 im Heimspiel. Die Stewwerter waren Viertletzter, die Gäste Vierter. Doppelter Torschütze damals: der junge Paul Bisping.

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