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Deutliche Niederlagen: Noch viel zu tun für SVD und SVR

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Von: Matthias Kleineidam

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War am Anschlusstreffer zum 1:2 beteiligt: Aron Jakab (rechts), hier im Zweikampf mit einem Wolbecker.	Foto: Kleineidam
War am Anschlusstreffer zum 1:2 beteiligt: Aron Jakab (rechts), hier im Zweikampf mit einem Wolbecker. © Kleineidam

Drei Wochen vor dem ersten Meisterschaftsspiel 2022 in der Bezirksliga 7 haben die Fußballer des SV Drensteinfurt einige Baustellen zu beseitigen. „Es liegt noch Arbeit vor uns“, sagte Trainer Thorsten Heinze nach der Testspiel-Niederlage bei Aasee. Auch A-Kreisligist SV Rinkerode verlor deutlich – gegen Wolbeck.

SV Rinkerode – VfL Wolbeck 2:6. Gut besucht war das erste Testspiel des SVR. Das lag vor allem an den Gästen. Die vielen Zuschauer aus Wolbeck sahen viele Tore – sechs für ihr Team. „2:6 musst du nicht verlieren“, sagte Rinkerodes Trainer Janis Kraus. Die Niederlage sei zu hoch ausgefallen.

„Die erste Halbzeit war ganz okay“, analysierte Kraus. Zunächst dominierte der Tabellenzehnte der Bezirksliga 7 die Partie. Das 0:1 durch Julius Löffler (19.) war sehenswert. Danach parierte SVR-Keeper Marius Schwitte, der Nachschuss ging vorbei (26.). Nils Wilmer hatte in der Offensive die besten Aktionen. In der 39. Minute passte er uneigennützig zu Jan Hoenhorst, der völlig blank vorm Tor stand und sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ – 1:1 (39.). Doch die Freude währte nur kurz. Noch vor der Pause ging die Elf von Kolja Zeugner, der früher die Rinkeroder trainierte, erneut in Führung. Torschütze war Jan Tegtmeier (45.).

In der zweiten Halbzeit ließ der SVR nach. „Da haben wir schlecht gespielt“, sagte Kraus. Ein Grund aus seiner Sicht: „Wir haben erst eine Woche trainiert.“ Die Wolbecker, die bereits in drei Wochen ihr erstes Ligaspiel 2022 absolvieren, erhöhten durch Tilo Gadau (65., 81.), ein Eigentor des eingewechselten Sebastian Schwack (69.) und Richard Joaquim (77.) auf 1:6, ehe Hoenhorst den Endstand herstellte (85.).

SVR: Schwitte – M. Heithorn, P. Heithorn, Grünhagel, Lütke Wöstmann – Bertels, Taher, Uhlenbrock, Jakab – Wilmer, Hoenhorst (eingewechselt: Rips, Vogel, Schweins, Giesbert, Schwack)

Es liegt noch Arbeit vor uns.

Thorsten Heinze

SV Blau-Weiß Aasee – SV Drensteinfurt 4:1. Ein Gegentor kurz vor der Pause und eins kurz danach brachten den SVD auf die Verliererstraße. „In der ersten Halbzeit waren wir wesentlich besser“, sagte Heinze. „Da hatten wir Zugriff, müssen eigentlich 3:0 führen, machen aber die Dinger nicht.“ 

Der ausführliche Bericht steht am Montag im Westfälischen Anzeiger (WA Drensteinfurt 17. Januar 2022/auch im ePaper).

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