Fußball

Rosendahl und Brillowski suchen neue Herausforderung bei der SG Sendenhorst

Spielte lange für Fortuna Walstedde: Marcel Brillowski (rechts). Foto: Kleineidam
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Spielte lange für Fortuna Walstedde: Marcel Brillowski (rechts).

Auch wenn sie beide erst 29 Jahre alt sind – mit Nicolas Rosendahl und Marcel Brillowski werden im Sommer zwei Urgesteine Fortuna Walstedde verlassen. Beide Fußballer wechseln zum A-Kreisligisten SG Sendenhorst und schildern WA.de ihre Beweggründe. 

Walstedde – Rosendahl spielt seit fast 25 Jahren bei Fortuna, davon 14 Jahre in der Jugend und elf Jahre für die Senioren. Brillowski zog mit sechs Jahren nach Walstedde und begann dort relativ schnell mit dem Fußballspielen. Abgesehen von einem Jahr beim SV Herbern (Saison 2015/16) lief er immer für die Fortunen auf. WA.de hat sich mit dem Kapitän der ersten Mannschaft (Rosendahl) und dem Torjäger (Brillowski) über die Gründe für den Wechsel, ihre Ziele mit Sendenhorst und ihren baldigen Abschied in Walstedde unterhalten.

Was war ausschlaggebend für einen Wechsel zur SG Sendenhorst?
Rosendahl: Ausschlaggebend für mich war zum einen, dass ich große Lust habe, mich noch einmal in einer anderen Liga sowie Mannschaft zu beweisen. Zum anderen haben mich die Gespräche mit der SG Sendenhorst und vor allem mit ihrem Trainer Florian Kraus davon überzeugt, diesen Schritt zu machen.
Brillowski: Ich habe in den letzten ein bis zwei Jahren immer mal wieder über einen erneuten Wechsel nachgedacht, um noch mal Neues kennenzulernen. Mich hat damals das Jahr in Herbern sportlich, aber auch menschlich weitergebracht. Eine ähnliche Erfahrung erhoffe ich mir auch bei der SG Sendenhorst. Durch die sehr guten Gespräche hatte ich schnell das Gefühl, dass das passt.
Welche sportlichen Ziele verfolgen die Sendenhorster kurz- und langfristig?
Rosendahl: Sendenhorst hat eine junge Truppe mit viel Potenzial, um sich oben festzusetzen. Vielleicht hat der Mannschaft in den vergangenen Jahren ein wenig die Erfahrung gefehlt, um ganz oben mitzuspielen. Kurzfristig heißt es also, sich unter den ersten drei zu etablieren, um dann langfristig das Ziel Bezirksliga anzuvisieren.
Brillowski: Für die offiziellen Ziele des Vereins bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Aber Sendenhorst hat vor drei Jahren noch Bezirksliga gespielt und die beiden Jahre danach dann jeweils auf dem sechsten Platz in der Kreisliga Münster abgeschlossen. Aus der aktuellen Mannschaft bleiben alle Spieler erhalten und werden durch uns externe ergänzt. Ich gehe schon davon aus, dass wir in der nächsten Saison eine wichtige Rolle ganz oben spielen können. Langfristig gehört der Verein für mich in die Bezirksliga. Ich hoffe, dass ich dem Verein dabei helfen kann.
Wie schwer fällt es dir, deinen Heimatverein Fortuna Walstedde nach all den Jahren zu verlassen?
Rosendahl: Für mich war es keine leichte Entscheidung, den Verein zu verlassen, in dem ich seit fast 25 Jahren spiele. Ich habe mir die Entscheidung auch wirklich nicht leicht gemacht, weil man mit dem Verein viele Höhen und Tiefen erlebt und ihm auch viel zu verdanken hat. Doch es kommt manchmal der Zeitpunkt, an dem man einen Tapetenwechsel braucht, um die Lust am Fußballspielen nicht zu verlieren.
Brillowski: Die Entscheidung war sicherlich nicht leicht, da Walstedde mein Heimatverein ist – und das auch bleibt. Es ist eine rein sportliche Veränderung, die Verbindung zum Verein geht dabei nicht verloren.
Wechselt ebenfalls zur SG Sendenhorst: Nicolas Rosendahl.

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