„Transparente Kommunikation“

Neuer Vorstand des SVD äußert sich zu Zielsetzung und Projekten

Es tut sich was, während sonst nicht viel los ist im Sportzentrum Erlfeld. Die Arbeiten an der Terrasse des Vereinsheims sind beim SV Drensteinfurt längst gestartet.
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Es tut sich was, während sonst nicht viel los ist im Sportzentrum Erlfeld. Die Arbeiten an der Terrasse des Vereinsheims sind beim SV Drensteinfurt längst gestartet.

Der SV Drensteinfurt hat seit Mitte März einen neuen Vorstand. In einem Newsletter, den das Gremium für die Mitglieder erstellt hat, äußern sich die Verantwortlichen nun zur Ausrichtung im Jugend- und Seniorenfußball sowie zu angestoßenen Projekten und weiteren Maßnahmen.

Drensteinfurt – Seit acht Wochen hat der Sportverein Drensteinfurt einen neuen Vorstand – mit Thomas Klein (1. Vorsitzender) und Klaus Lasthaus (2. Vorsitzender) an der Spitze. „Das Miteinander sei wichtig, das Vereinsleben solle intensiviert werden“, hatte Klein während der ersten digitalen Versammlung gesagt. In einem Newsletter, den der Vorstand für die Mitglieder erstellt hat, äußern sich die Verantwortlichen zu Wichtigem und Aktuellem.

„Unsere Grundidee und unser Verständnis von der Führung dieses Traditionsvereins ist der Teamgedanke. Wir stehen für eine offene und transparente Kommunikation und für ein respektvolles Miteinander“, heißt es darin. Da die Situation sich seit der Versammlung bis vor Kurzem wenig bis gar nicht verbessert habe und persönliche Treffen weiterhin kaum möglich sind, wendet sich der Vorstand auf diesem Weg an die Mitglieder und berichtet über seine Zielsetzung und die ersten angestoßenen Projekte sowie Maßnahmen.

Ausrichtung Fußball

Die erste Mannschaft wird – wie berichtet – nach der Saison-Annullierung freiwillig in die Bezirksliga zurückkehren. „Es ist unser Ziel, zukünftig vermehrt auf Eigengewächse, sprich ,Stewwerter Jungs‘, zu setzen. Da wir aber weiterhin leistungsorientierten Fußball bieten wollen, wird es ganz ohne externe Spieler nicht gehen. Dieses aber nur mit Bedacht und auf vakanten Positionen“, teilt der Vorstand mit. Ebenfalls sollen die zweite und dritte Seniorenmannschaft sportlich entwickelt und unterstützt werden, und die Durchlässigkeit zwischen den Mannschaften soll verbessert werden. „So wird den A-Jugend-Spielern der Übergang in einen intakten Seniorenbereich erleichtert. Dieses stärkt das ,Wir-Gefühl‘ im Verein.“

Ein ganz wichtiger Punkt in der Ausrichtung des SVD sei die Jugendabteilung, „die Zukunft des Vereins. Wir werden alles daransetzen, uns hier ständig zu verbessern, die Strukturen weiter zu optimieren und die engagierten Jugendtrainer und Obmänner von Vorstands-Seite bestmöglich zu unterstützen.“ Trainersitzungen seien angedacht, die älteren U19-Spieler sollen durch die Teilnahme an Trainingseinheiten der ersten Mannschaft an den Seniorenbereich herangeführt werden.

Um die Trainingseinheiten noch etwas interessanter zu gestalten, wurde eine „professionelle Torwand“ bestellt. Weitere Ideen seien „in Arbeit“.

Terrassensanierung

„Hier wurden von unseren Vorgängern bereits im letzten Jahr Fördergelder beantragt, die zweckgebunden für dieses Projekt verwendet werden müssen.“ Als Ergänzung hat der SVD einen Förderantrag für die Sanierung des Kabinenganges/Eingangs Vereinsheim bei der Stadt gestellt, der ebenfalls bewilligt wurde. „Wir haben uns entschlossen, die Arbeiten größtenteils in Eigenleistungen in Form von Arbeitseinsätzen zu leisten.“

Neues vom Boule

Die Pandemie zwingt die Abteilung „Klack‘09“ dazu, das Boulodrom für den Spielbetrieb geschlossen zu halten. Abgesagt werden muss der zunächst für den 15. Mai geplante „Asparagus-Cup“. Die Seniorenarbeit der Boulefreunde wurde unter dem Motto „Bewegt gesund bleiben“ als Leuchtturmprojekt auf Landesebene vorgeschlagen. Eine Jury wählte das Projekt laut Angaben des Vereins bei 357 Vorschlägen unter die besten 15 in NRW. Außerdem gab es einen Eintrag in die „Leuchtturmkarte“ des Landes unter www.hier-alt-werden.nrw.

Das Vereinsleben soll intensiviert werden beim SV Drensteinfurt.

Trainer spenden einen Teil

Das Thema Corona betrifft den Sportverein Drensteinfurt natürlich auch im finanziellen Bereich. „Wir haben uns dazu entschlossen, unseren Jugendtrainern trotz ausgefallener Trainings- und Spieleinheiten ihre Aufwandsentschädigungen in voller Höhe zu zahlen. Allein um ihnen die Wertschätzung für ihre Arbeit und ihr Engagement zu zeigen“, teilt der Vorstand im Newsletter mit. Die Jugendabteilung respektive die Trainer würden einen Teil dieses Geldes einem karitativen Zweck spenden. Ferner würden die Jugendtrainer auch in diesen Sommerferien Trainingseinheiten anbieten, um die Ausfälle während des Lockdowns zumindest einigermaßen auszugleichen.

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