Fußball

Nackenschlag nach 58 Sekunden: SVD auf einem Abstiegsplatz

Nächste Niederlage für den Bezirksligisten: Dennis Popil (rechts), der hier Maximilian Schneidereit verfolgt, musste sich mit dem SV Drensteinfurt in Sönnern mit 0:2 geschlagen geben.	Foto: Zöllner
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Nächste Niederlage für den Bezirksligisten: Dennis Popil (rechts), der hier Maximilian Schneidereit verfolgt, musste sich mit dem SV Drensteinfurt in Sönnern mit 0:2 geschlagen geben.

Es geht immer weiter abwärts mit dem SV Drensteinfurt. Durch das 0:2 beim direkten Konkurrenten in Sönnern rutschten die Bezirksliga-Fußballer auf den drittletzten Tabellenplatz ab. „Es ist mehr als frustrierend“, sagte Trainer Volker Rüsing nach der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel.

Bezirksliga 7: SC Sönnern – SV Drensteinfurt 2:0. Leon van Elten, Sven Grönewäller, Dennis Kreuzberg und Leo Steinert waren zurück im Kader und gehörten zur Anfangsformation. Auch Robin Wichmann rückte in die Startelf. Gerade mal 58 Sekunden waren gespielt, als Außenverteidiger Alexander Pankok den Ball ins eigene Tor beförderte. „Das war direkt ein Nackenschlag. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, war über den Haufen geworfen“, sagte Rüsing.

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In der Folge sei der SVD zwar spielbestimmend gewesen und hatte gute Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Die besten Möglichkeiten vergaben Grönewäller und Dennis Popil. In der zweiten Halbzeit brachten die Drensteinfurter offensiv nicht mehr viel zustande. „Wir hatten keine Hundertprozentige, nur noch Halbchancen“, berichtete Rüsing. Sönnern habe auf Konter gelauert und viel mit langen Bällen agiert. Nach dem 2:0 durch Lukas Lohmann in der 73. Minute – er traf per Kopf – war die Partie entschieden. Der SCS beendete seine Niederlagenserie und verbesserte sich durch den zweiten Sieg auf Platz acht.

Vierte Pleite in Serie

„Jetzt hast du wieder nichts geholt und stehst am Tabellenende“, sagte Rüsing, dessen Truppe den verletzten Angreifer Falk Bußmann schmerzlich vermisste. Die Stimmung in der Kabine sei nach der vierten Pflichtspielpleite nacheinander natürlich im Keller gewesen. „Und jetzt kommt auch noch Freckenhorst.“ Der Titelfavorit und Tabellenzweite ist am kommenden Sonntag (15 Uhr) zu Gast im Erlfeld. „Mal gucken, wie wir die Köpfe hochkriegen“, sagte Rüsing.

SVD: Scharbaum – Pankok, van Elten, Kreuzberg, Steinert (81. Diepenbrock) – De. Popil (75. S. Wiebusch), Vieira Carreira – Groß, Ressler, Wichmann – Grönewäller (70. V. Kröger)

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