Verjüngungskur des SVD-Vorstands

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Der Vorstand des Sportvereins Drensteinfurt: (vorne von links) Werner Schmidt, Udo Hömann, Uwe Heinsch und Manfred Möllers sowie (hinten) Stephan Müller, Manfred Drepper, Bastian Schrutek, Michael Knispel und Alexander Moos.

Drensteinfurt - Eine Versammlung, die weitestgehend harmonisch verlief, ein offizieller Teil, der ziemlich zügig abgearbeitet wurde, und ein neuer, stark verjüngter Vorstand: Der 750 Mitglieder zählende SV Drensteinfurt (SVD) geht zuversichtlich ins neue Vereinsjahr, in dem das Gemeinschaftsgefühl weiter gestärkt werden soll.

Gleich drei neue Gesichter gibt es, die sich auf der Führungsebene des Sportvereins engagieren. Michael Knispel (32 Jahre) wählten die rund 50 anwesenden Mitglieder zum 2. Kassierer – zunächst für ein Jahr. Er übernahm das Amt von Stephan Müller, der dem aus dem Vorstand ausscheidenden Volker Hummelt als 1. Kassierer folgte. Den zur Wahl stehenden Posten des Beisitzers übernahm Bastian Schrutek (34) von Norbert Struckamp. Obmann der Senioren-Fußballer – diese Stelle war lange Zeit vakant – ist seit kurzer Zeit Alexander Moos (34). Für ihn hatten die erste und zweite Mannschaft bereits im Januar votiert. Werner Schmidt, seit 2009 1. Vorsitzender des SVD, freute sich natürlich über die Verjüngungskur des Vorstands. Wiedergewählt wurden auf der Versammlung Klaus Heine als 2. Vorsitzender sowie Eberhard Landmann und Dieter Heeren als Kassenprüfer.

Begonnen hatte das Treffen in der Gaststätte Haus Averdung mit den Ehrungen langjähriger Mitglieder. Sie seien „das Herz des Vereins“, sagte Schmidt. Seit 40 Jahren halten Frank Jedanowski, Norbert Kröger und Andreas Weichenhain dem Verein die Treue. Alle drei holten sich das Präsent persönlich ab. Auf 25-jährige Mitgliedschaft blicken Sven Bussmann, Stefan Lenz, Ferdinand Moeller und Jürgen Wagner zurück. Moeller war von 1991 bis 1997 sogar 1. Vorsitzender. „Es ist alles vertreten, was den Verein ausmacht“, sagte Schmidt. „Zu jedem gibt es viel zu erzählen.“

Verantwortliche setzen aufs Wir-Gefühl

Im Bericht des Vorstandes blickte Schmidt kurz auf das vergangene Jahr zurück. „Der Spiel- und Trainingsbetrieb lief dank der vielen ehrenamtlichen Helfer sehr gut“, so der SVD-Chef. Bei den Pfingstturnieren im Sportzentrum Erlfeld, die zeitlich gestrafft wurden, sei ebenso „richtig was los“ gewesen wie bei der Nikolausfeier für den Nachwuchs, die erstmals veranstaltet wurde. Außerdem renovierte der SVD das Vereinsheim. In diesem Jahr möchten die Verantwortlichen unter dem Motto „Mein Verein SV Drensteinfurt“ vermehrt auf das Wir-Gefühl setzen. Das ist ein Ergebnis einer moderierten Klausurtagung des Vorstands im Kulturbahnhof. Für den 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) ist ein bayrischer Frühschoppen geplant.

Prägnant berichtete Jugend-Obmann Manfred Drepper über die 250 Kinder und Jugendlichen, die beim SVD in 20 Mannschaften Fußball spielen. Senioren-Obmann Moos ging in Vertretung für Klaus Heine auf die Bezirksliga- und Kreisliga-B-Kicker ein, Obmann Manfred Möllers ließ das ereignisreiche Jahr der Bouleabteilung Revue passieren.

Transparent legte Kassierer Müller die Einnahmen und Ausgaben dar. Das Minus im Geschäftsjahr 2015 war begründet – einerseits durch die Renovierung, andererseits durch die große Rate für den Kunstrasenplatz. Kassenprüfer Landmann bescheinigte Müller eine „ordnungsgemäße“ Arbeit, die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Aussprache“ thematisierte Heinz-Dieter Heinrich, Trainer der Alten Herren II, den „katastrophalen Grascheplatz“. Das kostengünstige Experiment, den alten Aschen- in einen Rasenplatz umzuwandeln, das 2012 umgesetzt worden war, sei misslungen. Der Platz sei nach anhaltenden Regenfällen der nicht vernünftig bespielbar, die Verletzungsgefahr hoch, so Heinrich. Vorsitzender Schmidt versprach, dass sich der Vorstand mit Vertretern der Mannschaften, die den Platz nutzen, zusammensetzen und nach einer „gemeinsamen Lösung“ suchen werde. Bevor der offizielle Teil der Versammlung endete, diskutierten die Mitglieder des SVD noch die Frage, wie Flüchtlinge in den Trainings- und Spielbetrieb integriert werden könnten.

www.sv-drensteinfurt.de

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