Tennis

Mehr als 2018 und 2019: WTV zufrieden mit Meldezahl bei Erwachsenen

Der TC Drensteinfurt hofft, dass auf seiner Anlage bald wieder einiges los ist.
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Der TC Drensteinfurt hofft, dass auf seiner Anlage bald wieder einiges los ist.

Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen: Der Westfälische Tennis-Verband (WTV) mit Sitz in Kamen schaut durchaus zuversichtlich in die Zukunft.

Drensteinfurt/Kamen – Die Meldezahlen für die Sommersaison sind im Bereich der Erwachsenen erfreulich, die Mitgliederzahlen steigen nach einer Erhebung des Landessportbundes NRW leicht. Allerdings befürchtet Pressesprecher Ingo Hagemann, dass im Bereich der Jugendlichen Corona schon eine Rolle spiele. Denn da gibt es für den Sommer weniger Meldungen als noch 2018 und 2019.

4407 Teams haben im Bereich der Erwachsenen für den Spielbetrieb gemeldet. 2018 waren es 4368, 4391 zählte der Verband im Jahr 2019. Damit gibt es erneut ein kleines Plus. „Von daher sind wir ganz zufrieden“, so Hagemann. Im ersten Corona-Jahr (2020) hatten seinen Angaben zufolge 2645 Mannschaften und damit immerhin 58 Prozent der gemeldeten Teams am Spielbetrieb der Erwachsenen teilgenommen. „Bei den Erwachsenen scheint Corona keine Bremse zu sein“, sagt Hagemann.

Anders sieht es bei den Jugendlichen aus. Für diese Saison sind 1841 Teams gemeldet und damit deutlich weniger als 2018 (2425) und 2019 (2291). „Wir befürchten tatsächlich, dass Corona da eine Rolle spielt“, meint Hagemann. Die Lage für Kinder und Jugendliche sei im Moment, bedingt durch Schule und andere Dinge, nicht so einfach. „Wir sind froh über jedes gemeldete Team“, erklärt er.

Ohne Doppel?

Der Start der Sandplatzsaison ist nach einer Verschiebung (noch) für Ende Mai angesetzt. Das sei schon der Plan B, wie Hagemann ausführt. „Der Sportausschuss ist dabei, auch einen Plan C und D zu erstellen“, sagt er. „Wir wollen auf jeden Fall einen Spielbetrieb anbieten.“ Der Verband beobachte die Corona-Lage und die damit einhergehenden Vorgaben aus der Politik ganz genau, um entsprechend reagieren zu können. Beim Sport an der frischen Luft sei es möglich, ein Corona-konformes Angebot zu machen. „Eventuell dürfen nicht mehr als zwei Personen auf den Platz.“ Es sei daher auch denkbar, auf die Doppel zu verzichten, wie es beim Tischtennis gemacht wurde. „Wir wollen einen so normalen Spielbetrieb wie möglich, aber ohne Doppel zu spielen, wäre eine Alternative“, erklärt Hagemann.

Eine Alternative zum üblichen Spielbetrieb hatte der Verband schon ins Leben gerufen. Denn im Hobbybereich – im Tennisbezirk Münsterland auch in der Altersklasse 40 – kann inzwischen mit gemischten Teams gespielt werden. Das könnte ebenfalls einen kleinen Beitrag zur Steigerung der Mannschaftszahlen geleistet haben. So ist der WTV mit der Entwicklung angesichts der Pandemie recht zufrieden, während andere Verbände über Mitgliederverluste und geringere Meldezahlen klagen.

Heimische Teams

Hier sehen Sie, wie viele und welche Mannschaften der TC Drensteinfurt, der TC Rinkerode und Fortuna Walstedde gemeldet haben. Darüber hat der WA in den vergangenen Wochen berichtet.

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