Das sagen die Obmänner der Jugendfußballer zum Saisonstart

Die A-Jugend des SV Drensteinfurt mit Trainer Volker Rüsing
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Die A-Jugend des SV Drensteinfurt mit Trainer Volker Rüsing

Nicht nur die Seniorenfußballteams starten am Wochenende in die neue Saison, auch der Nachwuchs beendet eine sechs Monate andauernde Pause. Der SV Drensteinfurt hat 14 Jugendmannschaften gemeldet, der SV Rinkerode 15 (teilweise in Kooperation mit GW Albersloh) und Fortuna Walstedde sieben.

SV Drensteinfurt

Der SVD stellt zwar vier Teams weniger als beispielsweise vor fünf Jahren, aber immerhin eins mehr als in der Vorsaison, die wegen der Covid-19-Pandemie im März erst unter- und später abgebrochen wurde. In den Altersklassen U19 bis U15 gibt es jeweils eine Mannschaft, alle kämpfen in der Qualifikationsrunde um einen Platz in der Leistungsliga. Auch die D1-Junioren nehmen – anders als im Vorjahr – an der Quali teil, die D2 startet in der Findungsrunde. Jeweils zwei Teams starten für den SVD in den Altersklassen U11 und U10 (E-Jugend). Außerdem nehmen drei F-Jugend-Mannschaften, die G-Junioren (Minikicker) und wie in der vergangenen Saison die C-Juniorinnen am Spielbetrieb teil. Vor fünf Jahren hatte es noch fünf Mädchenteams gegeben.

Manfred Drepper

Manfred Drepper, Jugend-Obmann beim SVD, ist zufrieden mit der Zahl der Mannschaften. „Wir haben kaum noch Mädchenmannschaften, das ist der große Unterschied zu früher“, sagt er. Die besten Chancen, sich für die Leistungsliga zu qualifizieren, räumt Drepper den A- und B-Junioren ein.

SV Rinkerode

15 Teams, gleich sechs davon in Kooperation mit der DJK GW Albersloh als Jugendspielgemeinschaft (JSG) Rinkerode/Albersloh, hat der SVR in dieser Saison zu bieten. „Damit sind wir auf jeden Fall zufrieden“, sagt Jugend-Obmann Peter Zillmann.

In den Altersklassen U19 und U17 gibt es jeweils eine JSG-Truppe, beide nehmen an der Leistungsliga-Quali teil. Die C- und D-Junioren stellen je zwei JSG-Mannschaften. Die Erstvertretungen treten in der Quali-, die Zweitvertretungen in der Findungsrunde an. Die B- und C-Junioren haben Zillmann zufolge die besten Chancen. Aber die Hoffnungen ruhten auch auf der U19. Die U13 sei eine junge Mannschaft, sie könnte eigentlich als U12 auflaufen, erklärt der Jugend-Obmann.

Peter Zillmann

Für die Altersklassen U11, U10, U9, U8 und U7 hat der Verein reine SVR-Teams gemeldet. Hinzu kommen vier Mädchenmannschaften: die B-, D-, E- und F-Juniorinnen. Dass es so viele sind, darauf seien die Verantwortlichen stolz, betont Zillmann.

In der vergangenen Saison hatte es in Rinkerode 13 Nachwuchsteams gegeben, darunter nur zwei, die als JSG Albersloh/Rinkerode gestartet waren – bei den B-Junioren. Eine A-Jugend konnte der SVR 2019 nicht stellen. Das ist diesmal anders. Vor fünf Jahren hatten die Rinkeroder lediglich sieben Jungen- und drei Mädchenmannschaften.

Fortuna Walstedde

Was die Anzahl an Mannschaft betrifft, hat sich bei Fortuna gegenüber 2019/20 nichts verändert. Der Verein hat erneut sieben Teams gemeldet. Bei den Jungen bleibt alles gleich. Mit Ausnahme der U17 sind die Walstedder in allen Altersklassen mit einer Mannschaft vertreten.

Die A-Jugend nimmt erstmals an der Leistungsliga-Quali teil, weil die Fußballkreise Münster und Beckum in der Altersklasse U19 kooperieren und gemeinsame Staffeln auf Kreisebene bilden. Erster Gegner in der Gruppe, in der auch der SVD spielt, ist am Sonntag auswärts der Werner SC. „Natürlich wollen sie sich qualifizieren“, sagt der neue Koordinator Jugend der Fußballabteilung, Michael Reckmann. Die U19 sei eine junge Truppe mit einem sehr guten Trainer Martin Tiggemann. Sie ist mit Jugendlichen aufgefüllt, die eigentlich noch in der B-Jugend spielen könnten.

Michael Reckmann

Bei den Mädchen startet statt einer U13 nun eine U15 für Fortuna. Die Juniorinnen hatten die abgebrochene Saison als Spitzenreiter abgeschlossen und starten eine Altersklasse höher am Samstag (16.15 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die JSG Neubeckum-Vellern.

Vor fünf Jahren hatte Fortuna Walstedde noch zehn Jugendmannschaften gestellt. Der Unterschied zu heute: 2015/16 gab es jeweils zwei Teams bei den D-, E- und F-Junioren. „Grundsätzlich sind wir glücklich über jede Mannschaft, die da ist“, sagt Reckmann. „In den letzten Jahren haben wir aber Mannschaften verloren, wofür es verschiedene Gründe gibt.“ Ziel sei es daher, wieder mehr Werbung für den Vereinsfußball zu machen und neue Kinder und Jugendliche für dieses Hobby zu begeistern.

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