Tischtennis

Losinzky nach dem Saisonabbruch: „Denke, wir wären Erster geworden“

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Magnus Losinzky kommt auf eine 42:7-Einzelbilanz.

Drensteinfurt – Für die Tischtennis-Herren des SV Drensteinfurt hat der Saisonabbruch keine gravierenden Folgen. Sie belegen in der Endabrechnung mit elf Siegen und drei Niederlagen Platz zwei.

Zwar hatten die Stewwerter nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr gute Chancen auf den Titel in der 2. Kreisklasse Münster/Warendorf. Doch aufsteigen möchten sie ohnehin nicht, denn es fehlt weiter an Personal.

„Aus sportlicher Sicht ist das natürlich schade. Wir hätten gerne die letzten Spiele noch absolviert“, sagt Kapitän Magnus Losinzky. Denn „wir hätten ja noch Erster werden können und waren guter Dinge, dass wir noch am TTC vorbeiziehen.“ Die neunte Mannschaft der Münsteraner lag zwar einen Punkt vor dem SVD, hatte aber eine Partie mehr bestritten (hier die Abschlusstabelle). Und die Aufgaben, die die Drensteinfurter noch zu erledigen gehabt hätten, wären durchaus lösbar gewesen. Sendenhorst II, Beelen III und Ostenfelde wären die letzten drei Gegner gewesen.

Bester Spieler der Staffel

Summa summarum ist Losinzky, der mit einer 42:7-Bilanz im Einzel erneut die Spieler-Rangliste der Staffel anführt, mit dem Saisonverlauf zufrieden. „Es ist wieder gut gelaufen. Unser Ziel war es, nicht abzusteigen. Davon waren wir ganz weit entfernt“, sagt Losinzky. „Ich denke, wir wären Erster geworden. Aber es ist, wie es ist, und wir nehmen es jetzt so hin.“

Die Meisterschaft wäre sowieso nur „fürs gute Gefühl“ gewesen. „Aufsteigen können wir nicht. Wir haben ja immer noch Personalprobleme“, erklärt Losinzky. In der 1. Kreisklasse müsste der SVD zwei Leute mehr stellen. „Die haben wir nicht.“ Bei der Relegation, an der der SVD als Zweiter teilnehmen dürfte, wird das Team daher nicht starten. „Wir werden zurückziehen“, so Losinzky.

„Wollen wieder angreifen“

Der Spitzenspieler des SVD hält die Entscheidung des Verbandes, die Saison nicht sportlich zu beenden, für richtig. „Die Gesundheit geht vor. Bevor sich alle gegenseitig anstecken“, sagt er. „Das Ganze hätte sich wahrscheinlich bis kurz vor die Sommerferien verschoben und wäre terminlich schwierig umzusetzen gewesen.“

Magnus Losinzky hofft, dass alles möglichst bald wieder „in geordneten Bahnen“ läuft. „Wir wollen in der nächsten Saison wieder angreifen und oben mitspielen. Das werden wir in einer Mannschaftssitzung besprechen“, sagt der Kapitän.

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