Lockerungen im Lockdown

Fortuna Walstedde wird „mit Bedacht“ vorgehen

Coronabeauftragter
 bei Fortuna Walstedde: Tobias Ophaus.
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Coronabeauftragter bei Fortuna Walstedde: Tobias Ophaus.

Nach der erneuten Bund-Länder-Konferenz steht fest: Sport ist in der kommenden Woche nicht mehr nur alleine oder zu zweit erlaubt, sondern auch in kleinen Gruppen. Die heimischen Vereine müssen, um auf die Beschlüsse reagieren zu können, erst mal auf die neue Coronaschutzverordnung warten. 

Drensteinfurt/Walstedde – „Wir werden im Rahmen des Möglichen gewisse Öffnungsschritte vollziehen“, sagte Tobias Ophaus von Fortuna Walstedde auf Anfrage des WA. Er ist Coronabeauftragter für den Gesamtverein und diesbezüglich speziell auch Ansprechpartner für die Fußballer.

Von Montag an ist, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liegt, kontaktfreier Sport in Gruppen von maximal zehn Personen an der frischen Luft möglich. Bei einer stabilen oder sinkenden Inzidenz von unter 100 dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten sowie Gruppen von bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich Sport treiben. 14 Tage später – ab dem 22. März – könnte sogar Kontaktsport draußen und kontaktfreier Sport in der Halle ohne Test wieder erlaubt sein, wenn die Inzidenz stabil unter 50 bleibt.

Was wird umgesetzt?

Ophaus hatte die ersten Verlautbarungen zwar mitbekommen, war aber „noch nicht tiefer in die Materie eingetaucht“. Die Verantwortlichen von Fortuna werden sich in den nächsten Tagen kurzschließen, um zu schauen, was möglich ist und was umgesetzt werden kann. „Wir sind nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 mit sehr viel Bedacht an die Sache herangegangen und werden das jetzt auch wieder tun“, betont Ophaus, dass die Vorsicht und die Gesundheit der Mitglieder im Vordergrund stünden.

Es sei mit viel sehr Arbeit verbunden gewesen, ein Hygienekonzept aufzustellen und es umzusetzen. „Wir mussten Desinfektionsmittel bereitstellen, Ansprechpartner vor Ort sein“, sagt Ophaus, der sich auch als 1. Kassierer für Fortuna engagiert. Der Verein werde auch diesmal in kleineren Schritten als erlaubt seine Angebote starten.

Das sagt die Stadtverwaltung

Für den Individualsport und den Sport zu zweit oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt hatte die Stadt Drensteinfurt die Sportplätze in allen drei Ortsteilen bereits freigegeben. Was von der kommenden Woche an auf den Sportanlagen erlaubt ist, stand am Freitagmittag noch nicht fest. „Die Länder müssen die Beschlüsse für sich jetzt noch umsetzen, und ich habe noch keine Informationen darüber, wie das Land sie umsetzen wird“, sagte der Leiter des städtischen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung, Martin Brinkötter, auf Anfrage des WA. Er ist daher lieber zurückhaltend. „Unter Beachtung der Regeln sind die Sportplätze freigegeben. Wenn das Land die neuen Beschlüsse übernimmt und in die Coronaschutzverordnung aufnimmt, wovon ich ausgehe, dann werden wir das natürlich auch auf unseren Sportplätzen dulden“, so Brinkötter. Zu Lockerungen für den Vereinssport sagte er: „Darüber, wie wir mit den Sportvereinen umgehen, machen wir uns Gedanken, wenn wir es schwarz auf weiß haben.“

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