HSG-Damen Sonntag in Burgsteinfurt

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Die Damenmannschaft der HSG, hier Nadine Vogelsang (links), will die reguläre Saison mit einem Sieg abschließen.

DRENSTEINFURT - Frauen, Bezirksliga 3: TB Burgsteinfurt II - HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Sonntag, 18 Uhr). Für das Damenteam der HSG steht die letzte Partie der Saison an. Wer denkt, es sei schon alles gelaufen, liegt falsch. Das Abschlussspiel bietet je nach Ausgang und je nachdem, ob eine Relegation gespielt wird, Zündstoff.

Die HSG ist nach dem Sieg gegen Sendenhorst auf Platz zwei vorgerückt, da Everswinkel in Ibbenbüren verloren hat. Punktgleich stehen Everswinkel und die DHG Ammeloe/Ellewick hinter der Spielgemeinschaft. Weil der direkte Vergleich aber wohl nicht zählt, müsste bei einer Aufstiegsrelegation der Tabellenzweite aus diesen drei Mannschaften ermittelt werden. Voraussetzung zur Teilnahme an einer Entscheidungsrunde ist ein Sieg der HSG beim Drittletzten in Burgsteinfurt, der die letzten sieben Partien in Serie und das Hinspiel 14:18 verloren hat. Everswinkel muss gegen die HSG Hohne/Lengerich ran und Ammeloe bei Adler Münster.

Zusätzlich sind die Ergebnisse am letzten Spieltag entscheidend für die Abstiegsrelegation. Wer aus der Bezirksliga-Staffel 3 Überstunden schieben muss, steht erst am Sonntagabend fest. Für die SG Sendenhorst kann es nochmals eng werden, da sie nur zwei Punkte vor Burgsteinfurt steht und der TBB bei einem Sieg gegen die HSG und einer Niederlage der SG gegen Meister Ibbenbüren II mit Sendenhorst gleichziehen kann.

Für den HSG-Trainer Jochen Bülte ist eins klar: „Egal wie die Tabelle aussieht, und egal, ob eine Relagation gespielt wird - bei einer Niederlage in Burgsteinfurt könnten wir auf Rang vier der Tabelle abrutschen, und dieser Rang wäre für die gute Leistung in der kompletten Saison nicht verdient.“

„Mit Selbstvertrauen" nach Gremmendorf

Männer, Bezirksliga 3: HSG Gremmendorf/Angelmodde - HSG (Sonntag, 16 Uhr). Für die Herren steht der nächste schwere Gegner an. Die Spielgemeinschaft ist zu Gast beim Tabellenführer in Gremmendorf. Mit 36:10 Punkten stehen die Gastgeber auf Platz eins und haben nur einen Zähler Vorsprung auf Hohne/Lengerich. Die HSG ist mit 27:19 Punkten Fünfter. Volker Hollenberg, Trainer des Außenseiters, hofft auf eine Überraschung. „Gremmendorf ist nach der Niederlage gegen Havixbeck unter Zugzwang, während wir nach drei Siegen in Serie mit Selbstvertrauen ins Spiel gehen.“ Mit Blick auf das mit 26:33 verlorenen Hinspiel „haben wir noch etwas gutzumachen“. Wichtig werde sein, „gegen die offensive Abwehr die richtigen Lösungen zu finden“. Hollenberg wünscht sich, mit dem kompletten Kader nach Münster fahren zu können. - mt

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