Handball

Rensinghoff nach Rinkerode gezogen und zur HSG gewechselt

Coach der HSG Ascheberg/Drensteinfurt: Jochen Bülte.
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Coach der HSG Ascheberg/Drensteinfurt: Jochen Bülte.

Mit zumindest einer neuen Spielerin und einem großen Kader gehen die HSG-Handballerinnen in die neue Saison. „Wichtig ist, dass wir wieder ans Spielen kommen“, sagt Coach Jochen Bülte eine Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel.

Drensteinfurt – In sieben Tagen endet für die Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt eine lange Pause. Erstmals seit dem 8. März (13:30 gegen die Warendorfer SU) geht es für die Truppe von Jochen Bülte in der Kreisliga 2 Münster wieder um Punkte. Erster Gegner ist am Sonntag, 4. Oktober (17.45 Uhr), in Münster die DJK SV Mauritz. WA.de unterhielt sich mit dem neuen Trainer aus Sendenhorst über ...

... den Stand der Vorbereitung.

Wir sind Anfang Juli gestartet und haben nur zwei Testspiele absolviert. Vor zwei Wochen haben wir gegen die Ahlener SG III (aus der Kreisklasse Hellweg/Anmerkung der Redaktion) gespielt. Das ist eine ganz erfahrene Truppe, deren Spielerinnen alle mal höher gespielt haben. Es war ein recht ausgeglichenes Trainingsspiel, das Ahlen mit zwei, drei Toren Vorsprung gewonnen hat. Am Sonntag haben wir zum Abschluss eines Trainingstages gegen den ASV Hamm-Westfalen II gespielt. Die Mannschaft spielt in der Kreisliga und hatte ein paar Spielerinnen von der Ersten dabei, weil sie sonst nicht genug gehabt hätte. Die Partie ist 19:19 ausgegangen. Wir hatten kurz vor Schluss noch geführt. Aber die Mädels waren einfach platt, weil wir den ganzen Tag schon was gemacht hatten. Die Ansätze waren auf jeden Fall sehr gut. Jetzt müssen wir das in die Saison reinbringen. Ein bisschen Zeit haben wir ja noch. Die Trainingsbeteiligung ist grundsätzlich okay. Wir konnten immer trainieren, weil genug da waren, aber es könnte mehr sein. Viele sind dabei, die Prüfungen, Klausuren oder Urlaub hatten.

... die personellen Veränderungen.

Änderungen gibt es im Prinzip noch gar nicht. Wir hatten am Dienstag zwei Neuanmeldungen. Die beiden fangen komplett neu an mit Handball. Da müssen wir gucken, ob sie weiter mittrainieren. Eventuell bekommen wir eine Torhüterin als Stand-by-Spielerin. Da sind wir auf einem guten Weg, aber Vollzug kann ich noch nicht melden. Lena Rensinghoff ist von Eintracht Coesfeld III (Kreisliga) zu uns gewechselt, weil sie nach Rinkerode gezogen ist. Sie ist Jahrgang 1997, eine Rechtsaußen und eine Linkshänderin. Das ist schon mal ganz gut. Ansonsten ist weiter noch nichts in trockenen Tüchern, aber generell ist der Kader groß genug. Alles in allem sind es 18 Spielerinnen, wovon immer welche fehlen werden. Alexandra Wenning steht vorübergehend nicht zur Verfügung. Sie macht ein Auslandssemester, kommt aber wieder.

... die Qualität im Kader insgesamt.

Wir spielen Kreisliga, dafür ist die Qualität ganz okay. Ich denke, dass das laufen wird. Ich kann die Liga aber noch nicht einschätzen, weil sie neu für mich ist.

... die Konkurrenten in der Liga.

Es gibt die üblichen Verdächtigen, die sicherlich oben mitspielen werden. Hohne/Lengerich hat lange Jahre Bezirksliga gespielt, Telgte sogar Landesliga. Sendenhorst ist sicherlich auch eine Truppe, die Potenzial hat. Mal gucken, inwieweit wir mithalten können.

... den ersten Gegner.

Ich kenne Mauritz nicht. Aber ich denke, in Anbetracht der langen Corona-Pause ist jeder Gegner ein guter Gegner. Wichtig ist, dass wir wieder ans Spielen kommen.

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