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Leistungsliga-Qualifikation: So sieht es für die heimischen Jugendteams aus

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Von: Matthias Kleineidam

Die starke U19 der JSG Albersloh/Rinkerode: (stehend von links) Trainer Jannick Horstmann, Niclas Rosendahl, Felix Peifer, Jonas Schnecking, Marius Johanny, Max Große Perdekamp, Thilo Schweins, Robin Fischer, Basti Stapel, Bennet Rehbaum, Erik Herbort, Alejandro Bartmann und Trainer Johannes Uhlenbrock sowie (sitzend) Nils Maasch, Eric Flaskamp, Otto Hiegemann, Kentaro Säll, Lukas Sasse, Jonas Uhlenbrock, Eric-Schulze Othmerding und Lino Papke.	 Foto: Horstmann
Die starke U19 der JSG Albersloh/Rinkerode: (stehend von links) Trainer Jannick Horstmann, Niclas Rosendahl, Felix Peifer, Jonas Schnecking, Marius Johanny, Max Große Perdekamp, Thilo Schweins, Robin Fischer, Basti Stapel, Bennet Rehbaum, Erik Herbort, Alejandro Bartmann und Trainer Johannes Uhlenbrock sowie (sitzend) Nils Maasch, Eric Flaskamp, Otto Hiegemann, Kentaro Säll, Lukas Sasse, Jonas Uhlenbrock, Eric-Schulze Othmerding und Lino Papke. © Horstmann

Nachdem die Qualifikationsrunde in der vergangenen Saison wegen des Lockdowns erst unterbrochen und dann annulliert wurde, ist der Kampf um die Plätze in der Jugend-Leistungsliga in diesem Jahr wieder in vollem Gange.

Drensteinfurt/Rinkerode/Walstedde – Drei von vier Fußballteams des SV Drensteinfurt haben gute Chancen. Beim SV Rinkerode brilliert die U19, die als Spielgemeinschaft mit GW Albersloh antritt.

A-Jugend

Fünf Spiele, fünf Siege und ein Wahnsinns-Torverhältnis von 47:4: Die A-Junioren der JSG Albersloh/Rinkerode führen die Tabelle der Gruppe 3 souverän an. Die einzelnen Ergebnisse sind beeindruckend: 9:1 bei der SG Sendenhorst, 9:2 gegen den VfL Wolbeck, 15:0 gegen den TuS Freckenhorst, 4:1 beim TuS Hiltrup und 10:0 bei der JSG Enniger/Vorhelm. Die letzten beiden Gegner nach den Herbstferien heißen Warendorfer SU II und JSG Everswinkel/Alverskirchen. Bei sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten ist das Ticket für die Leistungsliga so gut wie gelöst.

Jannick Horstmann und Johannes Uhlenbrock sind die Trainer der Erfolgstruppe. „Es läuft ganz gut“, sagt Horstmann, der selbst für die erste Mannschaft der SG Sendenhorst in der Kreisliga A1 aufläuft, bescheiden und ergänzt: „Dass es so gut läuft, hätten wir auch nicht gedacht. Wir gehen nicht davon aus, dass es noch schiefgeht.“

Sie sind alle untereinander befreundet, sitzen nach dem Training zusammen, verstehen sich super.

Jannick Horstmann

Horstmann und Uhlenbrock hatten vorher zusammen in Warendorf trainiert. „Das ist die Mannschaft, mit der wir damals in der D-Jugend angefangen haben in Albersloh.“ Dementsprechend besteht das Team größtenteils aus GWA-Spielern. Mehrere Jungs, die schon höherklassig gespielt haben, sind zurückgekehrt. Robin Fischer und Thilo Schweins sind für den TuS Hiltrup, Bennet Rehbaum als B-Jugend-Kapitän, Jonas Schnecking und Lino Papke für die WSU in der Bezirksliga aufgelaufen. „Wir haben schon eine ziemlich gute Truppe zusammen“, freut sich Horstmann. „Auch die Jungs, die noch nicht woanders gespielt haben, haben teilweise sehr gutes Niveau.“ Auch das Klima innerhalb der Mannschaft sei super. „Sie sind alle untereinander befreundet, sitzen nach dem Training zusammen, verstehen sich super.“

Fortuna Walstedde kommt in der Gruppe 4 nach dem Derbysieg gegen Drensteinfurt auf sechs Punkte, für das Team wird es im November höchstwahrscheinlich in der Kreisliga weitergehen. Denn die beiden letzten Gegner in der Qualirunde, RW Ahlen II und ASK Ahlen, sind nicht ohne.

Gut sieht es für die U19 des SV Drensteinfurt aus. Zehn Punkte stehen nach fünf Partien zu Buche. Damit sind die Stewwerter Tabellenzweiter. Der Platz würde am Ende der Qualirunde reichen. Denn jeweils die beiden Besten der fünf Gruppen ziehen in die eingleisige Leistungsliga (Hin- und Rückrunde) ein. „Schön ist, dass wir es in der eigenen Hand haben, aber wir sind noch längst nicht durch“, sagt Trainer Pascal Bonnekoh. „Wegen der Niederlage gegen Walstedde müssen wir sehr wahrscheinlich die beiden letzten Spiele gewinnen und ganz so einfach wird das nicht.“ Gegner sind am 31. Oktober auf eigenem Platz der direkte Konkurrent Ahlener Sport-Klub, der auf sechs Punkte aus vier Spielen kommt, und zum Abschluss am 7. November auswärts die Ahlener SG, die ohne Zähler Tabellenletzter ist. Zuletzt qualifizierte sich die A-Jugend des SVD 2015 für die Leistungsliga.

B-Jugend

Die U17 der Drensteinfurter ist auf einem sehr guten Weg, wie 2018 den Sprung zu schaffen. „Ich schätze unsere Chancen sehr gut ein. Mit einem Sieg gegen Senden, Letzter in der Tabelle, sind wir durch“, sagt Trainer Christian Niemann. Er warnt: „Das kann aber auch ein sehr gefährliches Spiel werden.“ Niemann erwartet von seiner Mannschaft, „dass wir den Gegner nicht unterschätzen. Es wird auf keinen Fall ein Selbstläufer.“ Der SVD habe bereits unnötig Punkte gegen Wolbeck und die JSG Nordkirchen/Südkirchen/Capelle verschenkt. „Die Mannschaft ist sich dessen bewusst. Aber mit der Qualität, die wir haben, bin ich mir sicher, dass wir es schaffen werden.“ Nach dem Duell mit Senden treffen die Drensteinfurter noch auf den Werner SC.

Die B-Junioren der JSG Albersloh/Rinkerode werden es nicht in die Leistungsliga schaffen. Einem Sieg (3:1 zum Auftakt beim VfL Senden) stehen bereits vier Niederlagen (in Serie) gegenüber. Die letzten beiden Gegner sind Nordkirchen/Südkirchen/Capelle und GW Amelsbüren.

C-Jugend

Überraschend gut läuft es für die U15 des SVD. Mit zwei Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage steht die Truppe kurz vor dem Einzug in die Leistungsliga. „Wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass wir mit richtig guten Mannschaften mithalten können und stehen in der Tabelle sehr gut da“, sagt Coach Christian Niemann. „Aber es werden noch zwei sehr schwere Spiele, in denen wir alles investieren müssen, um erfolgreich zu sein.“ Die Pause wegen der Herbstferien komme vielleicht sogar zu einem ungünstigen Zeitpunkt, „weil wir gerade sehr gut drauf waren“, sagt Niemann. „Wir versuchen, uns so gut wie möglich auf das Spiel gegen Werne vorzubereiten und mit einem Sieg die Qualifikation zu schaffen.“

Wir müssen alles investieren.

Christian Niemann

Für die JSG Rinkerode/Albersloh sieht es nicht so gut aus. Fünf Punkte nach fünf Partien reichen nur zu Platz vier. Weil es in der Altersklasse U15 fünf Gruppen in der Qualifikationsrunde gibt, schaffen es nur die jeweils ersten drei Teams und der beste Gruppenvierte in die Leistungsliga. Die JSG ist nur noch einmal im Einsatz – am 6. November gegen den SV Drensteinfurt.

D-Jugend

Das Team des SVD kann sich maximal als bester Gruppenvierter noch für die Leistungsliga qualifizieren. Auch das wird schwierig, weil die Jungs von Trainer Arne Bergeest nach fünf Spielen erst vier Punkte haben. Mit Werne und Herbern messen sich die Drensteinfurter an den letzten beiden Spieltagen. Zuletzt war die U13 des SVD 2016/17 Leistungsligist.

In der gleichen Gruppe wie Drensteinfurt spielt der SV Rinkerode. Und der steht nach dem 1:1 gegen Verfolger Senden wie GW Amelsbüren bereits als Leistungsliga-Teilnehmer fest. Beide kommen auf 13 Punkte und sind ungeschlagen. Der SVR – Trainer ist Wolfgang Buchholz – trifft Ende Oktober/Anfang November noch auf den SV Herbern und Amelsbüren.

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