Jugendfußball

Derbys: Leistungsliga-Quali mit neun Teams aus Drensteinfurt

Torben Beyer spielt für die B-Junioren des SV Drensteinfurt. Foto: Kleineidam
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Torben Beyer spielt für die B-Junioren des SV Drensteinfurt.

Es ist ein Novum: Die Fußballkreise Münster und Beckum kooperieren in der Altersklasse U19 und bilden gemeinsame Staffeln auf Kreisebene. So kommt es zu einem Derby zwischen den A-Junioren des SV Drensteinfurt und von Fortuna Walstedde.

Drensteinfurt/Rinkerode/Walstedde – Vom SVD starten insgesamt vier Teams in der Qualifikationsrunde zur Leistungsliga, vom SV Rinkerode ebenfalls.

A-Junioren

Wie die WN berichteten, hatte Udo Zambo als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses (KJA) des FLVW-Kreises Beckum den Münsteraner KJA-Vorsitzenden Bernhard Niewöhner angesprochen, da nur noch neun Mannschaften für eine U19-Kreisliga Beckum gemeldet hatten. Niewöhner stand dem Vorhaben offen gegenüber. Und so wird es in der Saison 2020/21 eine Kooperation der beiden Kreise geben. „Wir wollen damit die Attraktivität für unsere Mannschaften steigern“, teilte Zambo mit. „Wir haben die Teams teilweise schon vier Mal pro Saison gegeneinander spielen lassen. Das macht dann auch keinen Spaß mehr.“

Die A-Jugend des SV Drensteinfurt bekommt es in der Quali-Gruppe 4 mit sieben Konkurrenten zu tun, darunter vier aus dem Fußballkreis Beckum. Die Jungs des neuen U19-Trainers Volker Rüsing empfangen zum Auftakt der Runde am ersten September-Wochenende den TuS Ascheberg. Die Fortunen aus Walstedde starten beim Werner SC. Am zweiten Spieltag eine Woche später kommt es dann in Walstedde zum Lokalderby zwischen den Fortunen und dem SVD. Die Qualifikation endet am 7./8. November.

Der SV Rinkerode bildet eine Jugendspielgemeinschaft mit GW Albersloh und gehört als eine von sieben Mannschaften der Gruppe 3 an. Los geht‘s mit einem Auswärtsspiel bei der JSG Freckenhorst/Hoetmar, eine Woche später ist die JSG Everswinkel/Alverskirchen zu Gast.

Der Ablauf

Die 37 U19-Mannschaften (28 aus dem FLVW-Kreis Münster, neun aus dem Kreis Beckum) ermitteln in fünf Gruppen die Leistungsliga-Teilnehmer. Drei Gruppen gehören jeweils sieben Teams an, zwei Gruppen jeweils acht. Gespielt wird im Modus „jeder gegen jeden“ ohne Rückrunde. Die Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich für die Leistungsliga, in der zehn Mannschaften in einer Hin- und einer Rückserie einen Bezirksliga-Aufsteiger und einen Teilnehmer an einer Aufstiegsrunde ermitteln. Die anderen 27 Teams werden in der Kreisliga um Punkte kämpfen

B-Junioren

Die U17 des SVD – Trainer ist Pascal Bonnekoh – will es besser machen als in der vergangenen Saison und sich wie 2018/19 für die Leistungsliga qualifizieren. Die Stewwerter starten mit einer schwierigen Aufgabe beim TuS Hiltrup, haben am zweiten Spieltag spielfrei und erwarten dann den SV Herbern.

Die JSG Albersloh/Rinkerode tritt in der Gruppe 4 zunächst bei der DJK GW Amelsbüren an und bestreitet eine Woche später ihr erstes Heimspiel gegen den VfL Wolbeck. Ende September steht das Derby an. In der Vorsaison hatte die U17 der JSG die Quali geschafft.

C-Junioren

Christian Niemann und Lorenz Jedanowski trainieren weiterhin die U15 des SVD. Die Drensteinfurter treffen in der Gruppe 3 zum Auftakt auf GW Amelsbüren und im Anschluss auswärts auf die SG Sendenhorst. In der vergangenen Saison hatte die U15 als Zweiter der Qualifikationsrunde das Ticket für die Leistungsliga gelöst.

Die JSG Rinkerode/Albersloh startet erst später in die Saison, weil das Team am ersten September-Wochenende spielfrei hat. Erster Gegner in der Gruppe 4 ist der Werner SC.

D-Junioren

Die U13 des SVD nimmt erstmals seit drei Jahren wieder an der Quali zur Leistungsliga teil. Die jungen Stewwerter treten zunächst beim Ortsnachbarn SV Herbern an und danach gegen die SG Selm. Die JSG Rinkerode/Albersloh hat zunächst spielfrei und kämpft erstmals im Heimspiel gegen Herbern um Punkte. Das Derby steigt erst am siebten und letzten Spieltag in Drensteinfurt.

Einen Überblick über die Gruppeneinteilungen der Qualifikations- und der Findungsrunde gibt es in der Wochenendausgabe des WA (1. August).

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